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USA-Trip, Testspiele, Trainingslager So plant FC-Trainer Baumgart die lange WM-Pause 

Steffen Baumgart beim Spiel gegen Bayer Leverkusen.

Vor dem letzten Spiel bei Hertha BSC hat Steffen Baumgart (hier am 9. November 2022) schon den Winter-Fahrplan für den 1. FC Köln ausgearbeitet.

Ein Spiel noch, dann ruht der Ball in der Fußball-Bundesliga. Steffen Baumgart hat nun die Pläne des 1. FC Köln für die lange WM-Pause verraten.

Nach dem Marathon-Programm für den 1. FC Köln in den vergangenen Monaten folgt die Mammut-Pause.

Knapp 70 Tage liegen zwischen dem Jahres-Abschluss bei Hertha BSC Berlin am Samstag (12. November 2022, 15.30 Uhr, Sky und im Liveticker auf EXPRESS.de) und dem ersten Spiel des neuen Jahres gegen Werder Bremen (20. Januar 2023).

Steffen Baumgart gibt den Winter-Fahrplan vor

Zeit, die sinnvoll gefüllt werden will. „Für uns ist die Herausforderung, wie viel Pause wir den Spielern geben, wann wir wieder einsteigen, wie die Balance zwischen Ruhephase und Belastung ist”, sagte Steffen Baumgart (50) vor dem Spiel in Berlin.

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Los geht’s mit dem USA-Trip am kommenden Mittwoch. In Texas stehen dann zwei Testspiele auf dem Programm. Wenn der FC-Tross dann am 24. November wieder auf deutschem Boden ist, gibt Coach Baumgart seinen Jungs erstmal bis zum 8. Dezember frei. „Dann werden wir bis zum 23. trainieren und in der Zeit zwei Testspiele absolvieren”, führt der Trainer aus.

Über Weihnachten und Silvester haben die Spieler zwar frei, kriegen aber einen Fitness-Plan an die Hand, ehe es dann bereits am 2. Januar 2023 wieder mit der Vorbereitung losgeht. „Dann werden wir einsteigen und dann nochmal zwei Testspiele haben, um gut auf Werder vorbereitet zu sein“, sagte Baumgart.

Das alles wird aber wohl in Köln passieren, denn ein Winter-Trainingslager schließt der FC-Trainer zum aktuellen Zeitpunkt aus.

„Wir haben kein Trainingslager geplant, weil wir unser Training hier am Geißbockheim gut gestalten können”, sagte Baumgart, der seinen 51. Geburtstag am 5. Januar damit wohl in Köln verbringen wird. „Wir würden zwei Tage durch Reisen verlieren und müssten uns auch erst einmal akklimatisieren“, liefert Baumgart die Begründung.

Eine Hintertür hält sich der Coach aber offen. Sollte es Anfang Januar zu einem unerwarteten Winter-Einbruch kommen und die Plätze am Geißbockheim nicht bespielbar sein, dann würden die Verantwortlichen kurzfristig reagieren. „Wir halten uns das offen”, sagte Baumgart.

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