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„Sehe die Kombi nicht“Kwasniok schiebt Kumpel-Duo Riegel vor

Tom Krauß kam beim 1. FC Köln immer seltener zum Zug. Lukas Kwasniok hat vor dem Spiel in Bremen erklärt, warum der Neuzugang nicht mal an der Seite von Kumpel Eric Martel spielen kann.

Sie haben eine gemeinsame Vergangenheit, wurden beide bei RB Leipzig ausgebildet, und haben zusammen in der deutschen U21 Nationalmannschaft gespielt.

Eric Martel und Tom Krauß sind Freunde seit Teenager-Zeiten, waren auch schon gemeinsam im Urlaub und sind seit dieser Saison beim 1. FC Köln wiedervereint.

Spielzeit von Krauß beim FC zuletzt drastisch gesunken

Nur Seite an Seite durften die beiden Sechser bislang noch nie spielen – und wenn es nach Lukas Kwasniok geht, wird sich daran diese Saison auch nichts ändern.

Denn der FC-Trainer stellt klar: „Wir hatten die Kombi auf dem Feld, wenn Tom in der Dreierkette gespielt hat oder Eric in der Dreierkette. Wenn Eric auf der Sechs spielt, sehe ich die Kombination mit Tom nicht. Das Fußballerische muss von Huseinbasic oder Johannesson abgedeckt werden.“

Wenn Krauß und Martel bislang von Beginn an zusammen auf dem Feld standen, dann musste Krauß auf ungewohnten Positionen ran. Beim Auftaktsieg in Mainz spielte er in der Innenverteidigung und in Leipzig half er als Linksverteidiger aus.

Bei seinem dritten und letzten Startelf-Einsatz vor genau zwei Monaten durfte er dann endlich mal als Abräumer ran, aber auch nur weil Martel als Innenverteidiger aushelfen musste. Ohnehin ist die Spielzeit des Neuzugangs seitdem rapide gesunken.

Zuletzt schmorte er zweimal hintereinander 90 Minuten auf der Bank, obwohl Kwansiok ihn ausdrücklich für seine Trainingsarbeit gelobt hat und der Neuzugang ein „dreckiger“ Spieler-Typ ist, der dem FC an der einen oder anderen Stelle auch mal guttun würde.

„Er bringt Qualitäten mit, die wir brauchen“, bestätigt Kwasniok, schränkt für das Bremen-Spiel aber ein: „Mit dem Ausfall von Ragnar Ache brauchen wir Körperlichkeit auf dem Platz. Tom ist kein Kopfball-Ungeheuer. Wir brauchen eine ordentliche Größe auf dem Platz.“

Heißt: Für Krauß bleibt erneut nur der Platz auf der Bank, während Allzweckwaffe Martel, der bislang erst 31 Minuten in dieser Saison verpasst hat, weiter unumstritten gesetzt bleibt. „Die Kombination ist von Beginn an eher weniger gefragt. Im Laufe des Spiels kann es umso wichtiger werden“, sagt der FC-Trainer.