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Kommentar zum Europa-Einzug FC-Herz statt Kohle: Jungs, geht diesen Weg weiter!

Anthony Modeste spielt für den 1. FC Köln gegen den VfL Wolfsburg.

Anthony Modeste & Co. beim Heimspiel des 1. FC Köln gegen den VfL Wolfsburg am 7. Mai 2022

Der 1. FC Köln spielt in der kommenden Saison europäisch. Unser Autor würdigt bereits vor dem 34. Spieltag die starke Saison unter Steffen Baumgart und hat einen klaren Wunsch für die Zukunft. Ein Kommentar.

Es wird tatsächlich geschehen. Die Kölner Fans dürfen in der kommenden Saison durch Europa fahren, um ihren FC zu sehen. Zunächst zwar nicht, wie besungen, nach Mailand – aber, dass Inter und die AC die Serie A anführen und somit in die Champions League einziehen, kann man den Geißböcken nun wirklich nicht vorwerfen.

Überhaupt sollte nach dieser nicht für möglich gehaltenen Saison kein Platz für einen Funken Enttäuschung sein. Ganz egal, ob der FC als Siebter an den Conference-League-Playoffs teilnimmt oder am Samstag (14. Mai 2022, 15.30 Uhr) in Stuttgart sogar noch Rangs sechs und damit ein Ticket für die Europa-League-Gruppenphase erobert.

Steffen Baumgarts erstes FC-Jahr ist so oder so ein Paradebeispiel dafür, was mit Glauben und einem klaren Plan möglich ist. Er hat die Mannschaft auf ein derart neues, hohes Niveau gehievt, dass die Spieler – weniger als ein Jahr nach dem Fast-Abstieg – erst mal ihre Gefühlswelt ordnen mussten, bevor sie sich so richtig über den Europapokal-Einzug freuen konnten.

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1. FC Köln: Europa als Startpunkt für eine bessere Zukunft

Für den Trainer und seine Jungs zählt mittlerweile eben der maximale Erfolg, und das bis zum finalen Abpfiff am 34. Spieltag. Völlig logisch daher, dass der FC am Samstag nicht im Stadion mit seinen Fans feierte, sondern den Blick sofort auf Stuttgart richtete. Die Chance auf die Europa League – mit sechs garantierten Gruppenspielen und Millionen-Einnahmen – mag nicht riesig sein, aber sie ist da.

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In jedem Fall dient die Qualifikation fürs internationale Geschäft als fettes Ausrufzeichen, als erste große Belohnung für den Weg, den der FC mit Baumgart eingeschlagen hat. Trotz aller Notwendigkeit von Transfer-Einnahmen kann man sich nur wünschen, dass ein Ausverkauf ausbleibt – sich Spieler wie Salih Özcan und Anthony Modeste, der seinen Verbleib schon angedeutet hat, für ihr großes FC-Herz entscheiden. Und nicht für die besseren Angebote, die kommenden könnten.

Denn diese Mannschaft macht wieder Spaß, hat in den vergangenen Monaten für die schweren letzten Jahre entschädigt. Der Europapokal-Einzug kann anders als 2017 der Startpunkt für eine bessere FC-Zukunft sein.

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