Der 1. FC Köln muss lange auf Thijs Dalinga verzichten. Der Stürmer zog sich im Test gegen Viktoria Köln eine schwere Knieverletzung zu. Dennoch hat Thomas Kessler die Hoffnung beim Niederländer noch nicht aufgegeben.
„Wichtiger Part für uns“Kessler schreibt Dallinga nicht ab

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Thijs Dallinga geht nach seiner schweren Kreuzbandverletzung aktuell auf Krücken.

Es war ein echter Schock für den 1. FC Köln. Thijs Dallinga zog sich im Test gegen Viktoria Köln eine schwere Kreuzbandverletzung zu. Damit fällt der Hoffnungsträger im Sturm, der sich so viel für seine Zeit in Köln vorgenommen hatte, lange aus.
Trotz der Hiobsbotschaft schreibt Thomas Kessler den Niederländer für diese Saison noch nicht ab. „Natürlich ist er niedergeschlagen, aber ich spüre in seinem Blick, dass er weiß, dass die Reise durch die Verletzung zwar keine einfache wird, aber die Saison noch lang ist, und er wäre nicht der erste Spieler, der aus einer langen Verletzung kommt und dann in einer sehr wichtigen Saisonphase noch einmal eingreifen kann“, sagt der FC-Geschäftsführer in der Doku „Geliebter Fußballclub“.
FC besitzt Kaufoption für Thijs Dallinga
Dennoch wird es ein Wettlauf mit der Zeit. Mit einer derartigen Verletzung beträgt die Ausfallzeit in der Regel rund sechs Monate, sein Leih-Vertrag in Köln endet in siebeneinhalb Monaten. Wenn alles glattläuft, hätte Dallinga am Ende also noch ein paar Wochen Zeit, um sich für einen langfristigen Vertrag zu empfehlen.
Der FC müsste dann genau abwägen, ob man die Kaufoption über rund zehn Millionen Euro zieht. Die Entscheidung wird aber erst ganz spät fallen, zunächst muss Dallinga erstmal wieder gesund und fit werden.
„Ich hoffe, dass er sehr schnell und sehr gut durch die Reha-Phase kommt“, sagt Kessler und ist gleichzeitig optimistisch: „Ich glaube, dass er noch einen wichtigen Part für uns übernehmen kann.“
Der FC-Boss fühlt mit seinem Schützling, der mit großen Erwartungen nach Köln gekommen war. Nachdem Dallinga die hohe Ablöse (16,5 Millionen Euro) in Italien selten rechtfertigen konnte, wollte der Angreifer in der Bundesliga wieder in die Spur finden.
Der Start war auch mehr als verheißungsvoll, als er mit einem Doppelpack am ersten Spieltag prompt der Matchwinner war. „Thijs ist mit einer unglaublichen Emotionalität und Euphorie hierhergekommen. Deshalb tut es mir unglaublich leid. Er ist nach einer nicht ganz so einfachen Phase in Italien den Schritt hierher gemacht hat, um zu zeigen, was in ihm steckt und um dem Klub zu helfen“, sagt Kessler.
Dallinga weiß, dass er jetzt jede Menge Geduld brauchen wird. Gleichzeitig blickt der Niederländer aber auch schon wieder nach vorn. Bei Instagram schrieb er: „Ich werde alles tun, um so schnell wie möglich zurückzukommen. In der Zwischenzeit gebe ich dem Team und diesem tollen Verein meine volle Unterstützung, damit es trotzdem eine gute Saison wird.“
