Aches Fallrückzieher begeisterte weit über Köln hinaus. Jetzt wirbt der FC für eine Puskás-Nominierung und setzt auf seine Fans. Doch der Weg zur Welt-Auszeichnung hat einen Haken.
„Alles andere wäre verrückt“FC macht mobil: Fans sollen Fifa wachrütteln

Ragnar Aches Fallrückzieher gegen die TSG Hoffenheim war einer dieser Treffer, die man sich immer wieder anschauen kann.
Das dachte sich auch der 1. FC Köln, als er den herrlichen Geniestreich am Mittwoch (8. Oktober/2026) einmal mehr auf Instagram postete. Doch damit nicht genug: Mit dem Video verbindet der Klub auch einen Auftrag an seine Anhängerschaft!
Ragnar Ache hat bereits eine Auszeichnung gewonnen
Denn: Die Fifa soll auf das Kölner Kunstwerk aufmerksam werden. „Alles andere als eine Nominierung für den FIFA Puskás Award für das ästhetisch schönste Tor im Weltfußball wäre verrückt. FC-Fans, taggt mal fleißig die FIFA in unseren Kommentaren“, schreibt der Verein.
Die Botschaft ist klar: Dieser Treffer gehört auf die ganz große Bühne. Zahlreiche FC-Fans sind dem Aufruf bereits gefolgt, machen sich für ihren Torjäger stark.
Dass die Begeisterung nicht nur durch die rot-weiße Brille entstanden ist, zeigte sich schon nach dem 2:2 gegen Hoffenheim am 21. Februar 2026. Auch international wurde die überragende Flugeinlage gefeiert. Die spanische Zeitung „AS“ brachte Ache damals bereits für den Puskás-Preis ins Spiel.
Eine Auszeichnung hat der Angreifer für seinen Fallrückzieher bereits eingesammelt: Bei der Wahl zum Bundesliga-„Top-Tor der Saison“ 2025/26 setzte sich Ache gegen 14 weitere Treffer durch. Unter den Konkurrenten waren auch Tore der Bayern-Stars Michael Olise und Luis Diaz.
Nun soll möglichst die nächste Ehrung folgen. Und wenn es darum geht, für einen Publikumsliebling abzustimmen, könnte Ache als Kölner Stürmer auf eine große Unterstützung bauen. Lukas Podolski kann ein Lied davon singen!
Siebenmal erzielte Podolski (41) das „Tor des Monats“. Insgesamt war Poldi in seiner Karriere sogar 13 Mal bei der ARD-Wahl erfolgreich, zuletzt für Górnik Zabrze gegen Pogon Stettin im November 2022. Damit ist er einsamer Spitzenreiter vor Ex-Bundestrainer Jürgen Klinsmann (7).
Allerdings gibt es auf dem Weg zum Puskás-Preis eine wichtige Hürde: Ache muss zunächst überhaupt vom Weltverband nominiert werden. Erst aus dieser Vorauswahl können registrierte Nutzer auf der Fifa-Website ihre Favoriten bestimmen.
Und Ache ist nicht der einzige Akrobat, dessen Tor für den Preis ins Gespräch gebracht wurde. Ein möglicher Konkurrent heißt Alejandro Piedrahita. Kurios: Der Bulgare traf im Frühjahr am selben Tag für ZSKA Sofia gegen Slavia Sofia per Fallrückzieher zum Sieg, wie EXPRESS.de schon damals berichtete.
