Der 1. FC Köln erwartet Borussia Mönchengladbach zum Derby. Dabei kann Trainer René Wagner auch auf zwei Nationalspieler zurückgreifen, die während der Länderspielpause ein XXL-Pensum abspulen mussten.
FC-AufstellungKölns Marathon-Männer fit für das Derby

Sie waren die beiden Marathon-Männer des 1. FC Köln in der Länderspielpause. Denn sowohl Luka Lochoshvili als auch Isak Johannesson spulten beide ein extremes Pensum mit ihren jeweiligen Nationalmannschaften ab.
„Locho“ riss vier Spiele in elf Tagen ab und stand dabei 355 von 360 möglichen Minuten auf dem Rasen. Hinzu kommen zu den Spielen auch noch mehrere Flugreisen nach Georgien und zu den Auswärtsspielen in Ungarn und Nordirland.
FC-Nationalspieler sind fit und gesund zurückgekehrt
Johannesson war ähnlich viel beschäftigt. Der Isländer stand ebenfalls viermal in der Startelf und absolvierte insgesamt 345 Minuten. Daher stellte sich vor dem Derby gegen Borussia Mönchengladbach die Frage: Sind Kölns Marathon-Männer fit für intensive 90 Minuten gegen den Erzrivalen? Die Antwort: Ja!
„Beide haben jetzt vier Spiele gemacht, haben auch viel geleistet in den Spielen und sind verletzungsfrei zurück. Deswegen gab es bei den beiden keine Probleme, keine Thematiken, beide superfit zurückgekommen“, sagt René Wagner.
Viermal knapp 90 Minuten in der Pause sind für den FC-Trainer auch kein Argument dafür, die beiden draußen zu lassen. Im Gegenteil: Lochoshvili dürfte mit ziemlicher Sicherheit wieder in der Startelf stehen, Johannesson wird wohl von der Bank kommen.
„Das ist kein Ausschlusskriterium – wenn man zur Nationalmannschaft fährt und zurückkommt, heißt das nicht, dass man nicht spielen kann. Andere Vereine haben vielleicht noch mehr Spieler, die dann wegfahren, und wenn man die Jungs, die zurückkommen, dann nicht spielen lassen könnte, dann hätten wir glaube ich keine Jungs mehr“, sagt Wagner.
Der Coach macht wie immer ein Geheimnis aus der Aufstellung. In der Innenverteidigung dürfte er aber trotz einiger Schwierigkeiten zuletzt Lochoshvili und Simpson-Pusey das Vertrauen schenken. Rechts hinten dürfte Sebastian Sebulonsen nach seiner Verletzung sofort wieder wichtig werden. Der Norweger war der mit Abstand auffälligste FC-Profi in der Länderspielpause.
Und vorne muss Wagner nach den beiden Verletzungen von Ache und Dallinga einen neuen Sturm-Plan schmieden. Dort läuft alles auf Marius Bülter als einzige Spitze hinaus.
So könnte der FC spielen: Schwäbe – Sebulonsen, Simpson-Pusey, Lochoshvili, Mensah – Skhiri, Krauß – Maina, Moore, El Mala – Bülter

