Verdacht auf Blindgänger in Köln 40 Erdbohrungen durchgeführt – Ergebnisse liegen vor

„Nichts, was uns aus der Ruhe bringt“ Engländer im Rennen? Cordoba lehnt FC-Angebot ab

Neuer Inhalt (2)

Umjubelt und umworben: Jhon Cordoba mit Kölns Sportchef Horst Heldt. Rechts: Sebastiaan Bornauw

Köln – Am Mittwoch wird Jhon Cordoba (27) zurück in Köln erwartet. Doch ob seine Zukunft beim FC liegt, ist nach wie vor mehr als fraglich.

Denn Kölns Top-Torjäger (13 Saisontreffer, Vertrag bis 2021) dürfte für den Klub nur schwer  zu halten sein. Jetzt kam raus: Die erste FC-Offerte hat Cordoba bereits abgelehnt.

Sheffield und Wolverhampton mit Interesse an Jhon Cordoba?

Für den FC bleibt es die spannendste Frage mit Blick auf die die neue Saison: Können die Geißböcke weiter auf die Dienste von Cordoba bauen? Oder plant der Top-Stürmer den Sprung auf die Insel?

Alles zum Thema Fußball Transfers
  • Transferticker Rangnick-Nachfolger: Erik ten Haag wohl neuer Coach bei Manchester United
  • Trennung offiziell Vereins-Ikone verlässt Bundesligist im Sommer ablösefrei
  • Petersen, Terodde & Co. Sommer-Schnäppchen? Diese Stürmer-Oldies sind ablösefrei
  • FC-Winter-Abgang Ex-Kölner wird bei Spitzenspiel zum Unglücksraben
  • VfB-Vertrag läuft aus Stürmt Stuttgart-Juwel zum 1. FC Köln?
  • BVB heiß auf Frankreich-Juwel Hugo Ekitike Plant die Borussia schon ohne Erling Haaland?
  • Beim FC aussortiert Leih-Profi vor Rückkehr nach Köln
  • „Ich brauche Abstand“ Noch-FC-Boss Alexander Wehrle: Köln-Abgang vor April
  • „Ich bin offen für alles“ Wie lange geht das Modeste-Märchen noch weiter? Die Zukunfts-Szenarien
  • Verhandlungen laufen schon Nächster FC-Profi vor USA-Wechsel in die MLS

Am Wochenende hatte EXPRESS berichtet, dass der Angreifer seine Berater drängt, einen Klub in der englischen Premier League zu finden – so heißt es aus Kolumbien. Neben den Wolverhampton Wanderers ist laut „Daily Mail“ auch Sheffield United als neuer Klub für Cordoba ins Rennen gegangen. Dazu passt die Nachricht des „Kicker“, dass Cordoba ein erstes FC-Angebot abgelehnt haben soll. 

Jhon Cordoba drängt Berater zum England-Wechsel

Der Klub ist bestrebt, den auslaufenden Kontrakt mit seinem Stürmer zu verlängern – denn Angreifer seiner Qualität sind für den klammen FC auf dem Transfermarkt kaum zu bekommen. Doch auch wenn sich Sportchef Horst Heldt (50) nach der Decke streckt, dürfte ein neuer Kontrakt nur schwer zu erreichen sein. 

Jhon Cordoba wartet Entwicklung ab

Der Grund: Cordoba steht in der Blüte seines Schaffens und will erst die Entwicklungen auf dem Transfermarkt abwarten. Einerseits, weil die möglichen Gehaltszahlungen in England die Möglichkeiten des FC bei Weitem übertreffen dürften. Andererseits, weil noch unklar ist, was bei den durch die Corona-Krise in Schwierigkeiten geratenen Kölnern noch auf die Spieler zukommt – Stichwort Gehaltsverzicht.

Neuer Inhalt (2)

Kaum zu halten: Jhon Cordoba war Kölns stärkster Stürmer im Abstiegskampf.

Auffällig: Beim Shooting zum neuen Trikot setzte man auf Sebastiaan Bornauw (21), Kingsley Ehizibue (25), Timo Horn (27) und Ismail Jakobs (20) – Profis, mit denen man fest in der nächsten Saison rechnet.

Horst Heldt schnürt ein zweites Angebots-Paket

Heldt wird trotzdem eine zweite Offerte vorbereiten. Auch Kaderplaner Frank Aehlig (52) versucht, bei den Beratern Cordobas auszuloten, wie man ein Paket schnüren kann, das den bulligen Stürmer, dessen 13 Tore in der vergangenen Saison maßgeblich zum Klassenerhalt beitrugen, zum Bleiben bewegt.

Keine Zukunft beim 1. FC Köln: Darum gibt Horst Heldt Innenverteidiger Toni Leistner einen Korb

Derzeit spielt die Zeit noch für Cordoba. Doch irgendwann, so betont Heldt, kommt „der Zeitpunkt, an dem ein Wechsel nicht mehr möglich ist“. Sieht der FC keine Möglichkeit mehr, eine adäquate Alternative für Cordoba verpflichten zu können, wird man notfalls riskieren, dass der Kontrakt am Ende der kommenden Saison ausläuft.

Horst Heldt: „Ganz normale Entwicklung“

Dann hätte der FC zwar noch ein Jahr Zeit, mit Cordoba zu verlängern – ab 1. Januar aber könnte der Kolumbianer mit allen interessierten Klubs frei verhandeln. Und da Cordoba 2021 ablösefrei wäre, dürften die Vereine Schlange stehen.

Heldt gibt sich trotzdem gelassen: „Klappern gehört zum Handwerk und so eine Absage ist eine ganz normale Entwicklung. Das ist nichts, was uns jetzt aus der Ruhe bringt.“

Sie verwenden einen veralteten Browser. Bitte aktualisieren Sie Ihren Browser, um Ihren Besuch bei uns zu verbessern.