Der 1. FC Köln hat einen neuen Leihspieler-Betreuer. Ein ehemaliger Profi kümmert sich künftig um die verliehenen Profis. Hannes Dold dagegen wurde vom Klub freigestellt.
Langjähriger Co ist rausEx-Profi übernimmt Betreuung der FC-Leihspieler

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Tim Kister verabschiedet sich beim SV Sandhausen nach seiner absolvierten Ausbildung als Sportdirektor.

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Der 1. FC Köln befindet sich weiter mitten in der Umstrukturierungsphase. Nachdem Thomas Kessler in diesem Sommer schon viele Dinge am Geißbockheim angeschoben hat, gibt es nun den nächsten Personal-Wechsel.
Der FC hat einen neuen Leihspieler-Betreuer. Tim Kister (39), der am Montagabend im Stadion den 2:1-Pokalsieg des FC in Würzburg sah, übernimmt ab sofort die Betreuung der an andere Vereine verliehenen FC-Spieler.
Hannes Dold wurde vom FC freigestellt
„Mit der Besetzung der Stelle des Leihspieler-Managers entwickeln wir unsere Ausbildungsstrategie im Übergangsbereich noch einmal weiter. Über zahlreiche Leihen konnten wir in der Vergangenheit bereits unter Beweis stellen, dass dieser Schritt ein erfolgreicher Weg sein kann. Bildlich gesprochen, ist es der Schritt, den es zwischen dem Franz-Kremer-Stadion und dem Rhein-Energie-Stadion braucht“, sagt Lukas Berg, dem Kister ab sofort unterstellt ist.
Der ehemalige Profi, der insgesamt auf 195 Einsätze (u.a. Sandhausen, Aalen) und zwölf Scorerpunkte in der 2. Bundesliga kommt, erwarb zuletzt ein Diplom in „Management im Profifußball“, einem gemeinsamen Programm von Bundesliga und DFB.
Nun soll er sich um Jusuf Gazibegovic (Widzew Lodz), Fynn Schenten (Roda Kerkrade) kümmern. Dazu könnten bald auch noch Elias Bakatukanda und Julian Pauli kommen, die ebenfalls noch verliehen werden sollen.
Berg ergänzt: „Wir freuen uns sehr, dass wir Tim Kister für diese Stelle gewinnen konnten. Mit seinem Karriereweg und seiner daran anschließenden Ausbildung bringt er alles für das Profil mit, um unsere verliehenen Spieler bestmöglich zu betreuen und auf diesem wichtigen Karriereschritt weiterzuentwickeln.“
Damit tritt Kister die indirekte Nachfolge von Hannes Dold an. Der langjährige Co-Trainer war in der vergangenen Saison nach einer Gegentor-Flut nach Standards degradiert worden. Bis zum Saisonende war er als „Betreuer Leihspieler“ angestellt, sollte Empfehlungen entwickeln und direkt an Thomas Kessler berichten.
Mit Ende der Saison endete Dolds Tätigkeit am Geißbockheim, ein neuer Posten war demnach nicht im Gespräch. Nach EXPRESS.de-Informationen ist Dold inzwischen freigestellt. Nach rund 12 Jahren in Köln endet damit seine Tätigkeit am Geißbockheim.

