Bitteres Deja-vuGewinner der FC-Vorbereitung außen vor

Isak Johannesson, Jan Thielmann und Linton Maina nach dem Spiel in Stuttgart.

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Isak Johannesson, Jan Thielmann und Linton Maina verlassen nach der Niederlage in Stuttgart enttäuscht den Platz. 

Er hatte sich so viel vorgenommen für die Saison. Nach einer starken Vorbereitung wollte Jan Thielmann beim 1. FC Köln den nächsten Schritt gehen. Doch nach den ersten Wochen herrscht Ernüchterung.

Er war der große Gewinner der Vorbereitung beim 1. FC Köln. Jan Thielmann überzeugte in den ersten Wochen mit starken Leistungen in den Spielen und auch in den Trainingseinheiten.

Nach einer durchwachsenen Saison keimte die Hoffnung auf, dass der letzte Verbliebene der „goldenen Generation“ endlich den nächsten Schritt gehen würde. „Es war eine meiner besseren Vorbereitungen“, sagte der Profi selbst.

Wagner zieht bei Thielmann Konsequenzen

Diese kam zur rechten Zeit. Denn intern sind längst nicht mehr alle überzeugt vom 24-Jährigen, sogar eine Trennung soll im Sommer diskutiert worden sein. Thielmann antwortete mit Leistung und verdiente sich damit einen Platz in der Startelf beim Pflichtspiel-Auftakt gegen die Würzburger Kickers.

Doch sowohl im Pokal als auch an den ersten beiden Bundesliga-Spieltagen konnte der Angreifer die Erwartungen, die man nach den Eindrücken aus der Vorbereitung hatte, nicht erfüllen. Weder auf der ungewohnten Zehner-Position noch auf seiner angestammten rechten Seite konnte er entscheidende Impulse setzen. Dabei hatte er kurz vor dem Pflichtspielstart noch in weiser Voraussicht gesagt: „Eine gute Vorbereitung ist nur die halbe Miete. Das muss ich jetzt auch bestätigen.“

Den Worten ließ er allerdings bislang keine Taten folgen. Nach drei schwachen Spielen, in denen er oft in alte Muster fiel, hatte René Wagner genug gesehen. Er zog harte Konsequenzen. Der FC-Coach ließ Thielmann gegen Bremen und den Hamburger SV jeweils komplett draußen.

Zum ersten Mal überhaupt seit seiner Debüt-Saison für den FC in der Saison 2019/20 saß er zuletzt zweimal in Folge 90 Minuten aus sportlichen Gründen auf der Bank. Besserung ist kaum in Sicht, denn mit Mikey Moore (19) kam kurz vor Toreschluss das letzte fehlende Puzzleteil für die Offensive.

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Das englische Toptalent und Superstar Said El Mala dürften dauerhaft gesetzt sein. Auf rechts zeigte zuletzt Linton Maina ordentliche Leistungen und gab Trainer Wagner keinen Grund, derzeit etwas an der offensiven Dreierreihe zu verändern.

Im Gegenteil, Thielmann muss sich nun erst mal dauerhaft seinen Platz im Kader sichern. Denn da aktuell alle Spieler (bis auf Castro-Montes und Hübers) fit sind, wird es auch in den kommenden Wochen harte Kader-Entscheidungen geben, die auch Spieler treffen werden, die damit vor der Saison nicht gerechnet haben.

Das Schicksal könnte auch Thielmann blühen, wenn er nicht schleunigst wieder den Schalter umlegt. Nun gilt es für den langjährigen Kölner, sich aus dem Loch herauszukämpfen und wieder den Anschluss zu finden.