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FC-StimmenGemischte Gefühle gegen „die Bekloppten“ – Baumgart: „Das hört sich erst mal gut an“

Timo Hübers dribbelt mit dem Ball.

FC-Verteidiger Timo Hübers im Spiel gegen den FC Schalke 04 (29. Januar 2023).

Für den 1. FC Köln ging es am 18. Spieltag der Bundesliga zum Auswärts-Spiel nach Gelsenkirchen. Gegen giftige Schalker gab es ein hart umkämpftes 0:0. 

Der 1. FC Köln bleibt 2023 ungeschlagen. Für das Team von Steffen Baumgart (51) ging es am 18. Spieltag der Bundesliga zum Auswärts-Spiel beim FC Schalke 04. Dort erkämpfte sich der FC ein 0:0 gegen giftige Königsblaue.

Wie erwartet war es für die Geißböcke ein hitziges Spiel, geprägt von vielen Fouls und kleineren Zwischenfällen. EXPRESS.de hat die Stimmen zum Spiel gesammelt:

Thomas Kessler: „Man muss Schalke ein großes Kompliment machen“

Leiter Lizenzbereich Thomas Kessler (37) über... ...das schwierige Spiel gegen abstiegsbedrohte Schalker: „Es war ein großer Abnutzungs-Kampf. Das, was wir auch erwartet hatten, hier auf Schalke. Ich finde, unsere Mannschaft hat das super angenommen, defensiv stabil gestanden und ganz wenig zugelassen.“

Alles zum Thema Steffen Baumgart

...die Dinge, die der FC hätte besser machen können: „Was wir uns schon vorwerfen können, ist, dass wir die Räume nicht vernünftig bespielt haben. Ich glaube, da hat ein Stück weit die Ruhe gefehlt – schlechter erster Kontakt und schlechte Entscheidungen. Aber wir haben eine sehr gute Woche hinter uns und die Jungs haben noch mal alles auf dem Platz gelassen. Man muss Schalke auch ein großes Kompliment machen. Das war ein sehr leidenschaftlicher Auftritt, mit sehr vielen engen Zweikämpfen, die sie oft auch für sich entschieden haben. Wenn du nicht gewinnen kannst hier, dann darfst du auch nicht verlieren, und das haben wir geschafft.“

FC-Coach Steffen Baumgart (51) über... ...das Auswärts-Spiel auf Schalke: „Ich glaube, das war ein Spiel auf Augenhöhe. Beide Mannschaften haben aus meiner Sicht versucht, das Spiel zu gewinnen. Es gab wenig Torchancen, weil beide Mannschaften mental und läuferisch alles reingehauen haben. Ich habe schon vor dem Spiel gesagt, dass das kein Leckerbissen wird. Es war ein Abnutzungs-Kampf und wer das eine Tor macht, wird einen Riesenvorteil haben. Keiner hat das zugelassen und aus unserer Sicht haben wir das Minimal-Ziel geschafft. Wir wollten mehr, aber am Ende bin ich froh, dass wir einen Punkt geholt haben.“

...die Ansprüche gegen den Tabellen-Letzten: „Wir dürfen auch nicht vergessen, wo wir herkommen und gegen wen wir spielen. Wir sind keine Mannschaft, die davon ausgehen kann, Schalke 04 spielerisch oder läuferisch zu beherrschen. Das ist nicht so. Wir sind auf Augenhöhe und sind froh, dass wir unsere Punkte haben. Unabhängig davon war es ein Spiel, wo beide Mannschaften alles rausgehauen haben. Ich bin froh, wie die Jungs dagegengehalten haben und wir haben zu null gespielt.“

...die Erkenntnisse für die nächsten Spiele: „Wir müssen die Situationen einfach wieder besser ausspielen und eine gewisse Klarheit reinkriegen. Das hatten wir nicht, weil wir zu unruhig waren. Das muss man auch akzeptieren und respektieren, dass es eben nicht immer von alleine flutscht. Dass nicht immer alles funktioniert, ist uns bewusst. Wir haben aus meiner Sicht auch in ein, zwei Situationen zu kompliziert gespielt. Das sind Ansätze, wo man immer wieder mit den Jungs reden muss.“

...sein Fazit der englischen Woche: „Zwei Auswärtsspiele nicht verloren und ein Heimspiel gewonnen – das hört sich erst mal gut an.“

Timo Hübers: „Sicher nicht das größte Spektakel“

FC-Abwehrmann Timo Hübers (26) über… …das Spiel auf Schalke: „Für die Zuschauer war es heute sicher nicht das größte Spektakel, aber solche Spiele gehören für uns nach wie vor dazu. Wir haben in München einen Punkt geholt, wo vielleicht keiner erwartet hat, dass wir da was holen. Wir haben hier nicht gewonnen, wo vielleicht mancher erwartet hat, dass wir locker durchmarschieren. Von daher ist das absolut ok.“

…die Offensiv-Leistung des FC: „Wir können uns auch an die eigene Nase fassen und sagen: Wir haben es nicht gut gemacht. Da werden wir sicher genügend Szenen finden, wo wir es vorne besser ausspielen können. Irgendwann haben wir uns ziemlich dem Spiel des Gegners angepasst. Wobei man wirklich sagen muss, dass die wie die Bekloppten angelaufen sind und mit dem Publikum im Rücken ziemlich aggressiv gespielt haben. So haben sie uns dann nicht richtig zur Entfaltung kommen lassen. Was uns auch ein bisschen abgegangen ist, war, dass wir wenig hohe Ballgewinne hatten, weil Schalke so ziemlich jeden Ball lang nach vorne gekloppt hat. Dementsprechend hatten wir auch nicht so viele große Chancen.“

…sein Comeback nach überstandener Krankheit: „Ich denke, dass man nach so einer Krankheits-Pause noch nicht wieder am absoluten Leistungsmaximum ist – gerade, was die Ausdauer hintenraus angeht. Das ist klar. Aber ich habe mich gut genug gefühlt, hier 90 Minuten absolvieren zu können.“ Anzeige: Jetzt Gutschein für den Fanshop des 1. FC Köln gleich hier im EXPRESS-Gutscheinportal sichern!

Florian Kainz: „Müssen unsere Lehren daraus ziehen“

FC-Offensivspieler Florian Kainz (30) über… …die Offensiv-Leistung des FC: „Schalke hat sehr gut verteidigt, da haben wir es nicht geschafft, die Räume zu finden. Aber wir hätten einige Möglichkeiten dennoch ruhiger und besser ausspielen können, gerade in der ersten Halbzeit. Daraus müssen wir unsere Lehren ziehen.“

FC-Stürmer Steffen Tigges (24) über... ...das Resultat auf Schalke: „Wir wussten, dass es keine einfache Aufgabe wird und Schalke mit den Fans im Rücken richtig eklig zu bespielen ist. Wir haben als Team aber alles gut wegverteidigt und dann muss man mit dem Punkt auswärts auch mal zufrieden sein. Wir sammeln weiter fleißig Punkte und wollen uns in den nächsten Wochen schnellstmöglich von unten entfernen.“

Schalke-Trainer Thomas Reis (49) über... ...das Spiel und einen verdienten Punkt: „Wir haben die klareren Torchancen gehabt, auch wenn man sagen muss, dass die Bälle leider nicht aufs Tor gingen, sondern daneben. Irgendwo war das 0:0 dann auch gerecht, obwohl ich finde, dass man sich nach den Möglichkeiten einen Sieg gewünscht hätte.“