FC-AbwehrSörensens Fingerzeig – neue Spanien-Option für Meré?

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Jorge Meré und Frederik Sörensen (r.) bei einem gemeinsamen FC-Einsatz gegen RB Leipzig im Februar 2018

von Alexander Haubrichs (ach)Martin Zenge (mze)

Köln – Die Abwehr bleibt die große Baustelle in der Kader-Planung des 1. FC Köln. Auf keiner anderen Position herrscht ein derartiges Überangebot wie in der Innenverteidigung – und nirgendwo gibt es so viele Fragezeichen.

Frederik Sörensen (28), bei dem zunächst vieles auf einen festen Wechsel zu seinem Leih-Klub Young Boys Bern hinauslief, hat keine Zukunft in der Schweiz. Das heißt aber nicht automatisch, dass der bis 2021 unter Vertrag stehende Däne kommende Saison für den FC auflaufen wird.

1. FC Köln: Frederik Sörensen hat nun italienische Berater

Es ist kein Geheimnis, dass Sörensen seit Jahren von einer Rückkehr nach Italien träumt, wo er vor seinem Köln-Wechsel (2015) für Juventus, den FC Bologna sowie Hellas Verona in der Serie A spielte – und seine Lebensgefährtin Elisa kennenlernte, die natürlich auch nur zu gerne zurück in ihre Heimat möchte.

Alles zum Thema Markus Gisdol

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Frederik Sörensen und YB Bern feierten Montagabend mit dem Meister-Pokal.

Ein klarer Fingerzeig: Sörensen wird inzwischen nicht mehr von dem Dänen Michael Bolvig – ein enger Vertrauter Sörensens und sogar Taufpate seiner Zwillinge – beraten, sondern von einer italienischen Agentur. Dadurch erhofft sich der Innenverteidiger wohl bessere Chancen auf ein Engagement im Süden. 

Vor seiner Leihe nach Bern hatte es trotz langer Suche an Angeboten aus Italien gemangelt.

Jorge Meré: Neues Interesse von Real Valladolid?

Richtung Süden könnte es auch Jorge Meré (23) ziehen. Aus Spanien heißt es, Real Valladolids Interesse am U21-Europameister von 2019 sei neu entflammt.

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Jorge Meré am Mittwoch beim Vorbereitungsauftakt am Geißbockheim

Meré war bereits vor Monaten mal ein Thema beim spanischen Erstligisten, bei dem Brasilien-Legende Ronaldo (43) als Präsident fungiert. Inzwischen waren die Abwehr-Planungen Valladolids zwar abgeschlossen, doch durch die Verletzung von Stammspieler Kiko Olivas (31), der voraussichtlich für die gesamte Hinrunde ausfällt, muss Verstärkung her.

Jorge Meré beim 1. FC Köln nur noch Ersatz

Meré hatte in der vergangenen Saison einen schweren Stand unter FC-Trainer Markus Gisdol (50) und schuftete nun die ganze Sommerpause über in seiner spanischen Heimat für einen Neustart.

Sportdirektor Miguel Ángel Gómez bescheinigte Meré „ein Spielerprofil, mit dem Real Valladolid gerne arbeitet.“ Im Gespräch ist eine Leihe mit Kaufoption, es soll allerdings auch einen Interessenten aus der Schweiz geben.

Spekulationen um Meré sind für den FC nichts Neues. Konkrete Angebote gingen in der Vergangenheit am Geißbockheim aber nicht ein. Mal sehen, ob sich das dieses Mal ändert...