Skhiri-Schock „Keine Prognose“: FC-Star sogar vor Derby-Aus – und auch sein Stellvertreter wackelt

Der 1. FC Köln muss wochenlang auf Ellyes Skhiri verzichten. Für das Auswärtsspiel bei der TSG Hoffenheim droht nun auch Dejan Ljubicic auszufallen.

Köln. Diese Länderspielpause tut dem 1. FC Köln so richtig weh! Ellyes Skhiri (26) fällt mit einer Knieverletzung „bis auf Weiteres“ aus – und auch sein Stellvertreter Dejan Ljubicic (24) ist angeschlagen von der Nationalmannschaft zurückgekehrt. Keine guten Vorzeichen für das Auswärtsspiel am Freitag (15. Oktober 2021, 20.30 Uhr) bei der TSG Hoffenheim.

1. FC Köln: Wochenlange Pause für Ellyes Skhiri

Am Dienstag war der FC noch guter Dinge gewesen, dass sich Skhiri bei Tunesiens 0:0 in Mauretanien nur eine Prellung zugezogen hat und in Sinsheim dabei sein kann. Eine MRT-Untersuchung zeigte aber: Alles viel schlimmer als gedacht! Skhiri fällt mindestens bis zum Derby gegen Bayer Leverkusen (24. Oktober) aus.

FC-Coach Steffen Baumgart (49): „Er hat einen Schlag aufs Knie gekriegt. Für Hoffenheim wird er auf keinen Fall zur Verfügung stehen, auch für Leverkusen wird es eng. Danach warten wir ab, wie der Heilungsprozess ist, wie es ihm geht.“

Immerhin: Strukturell ist nichts kaputt, eine OP nicht nötig. Skhiri (zuletzt mit Doppelpack gegen Fürth) droht keine monatelange Pause. „Wochen reichen mir schon“, sagt Baumgart: „Ob das zwei oder drei Spiele sind, die er ausfällt, wissen wir nicht. Er muss schmerzfrei sein und wieder in den Trainingsprozess rein. Da geben wir keine Prognose ab. Aber es ist keine Knieverletzung, die Monate dauert.“

Dejan Ljubicic droht Aus gegen TSG Hoffenheim

Als wäre das Skhiri-Aus nicht schlimm genug, bangt der FC auch noch um Dejan Ljucic (24). Der Österreicher wurde im Sommer als potenzieller Nachfolger des Tunesiers geholt, ist ähnlich laufstark – aber auch nicht gesund von der Länderspielreise zurückgekehrt.

Baumgart: „Er hat sich erst mal zum Arzt begeben. Wir müssen abklären, was mit ihm ist, da geht es um eine Erkältung. Den haben wir gar nicht erst zu uns gelassen.“

Dejan Ljubicic kommt beim 1. FC Köln am Geißbockheim an.

Dejan Ljubicic am Mittwochmittag (13. Oktober 2021) am Geißbockheim. Danach ging es direkt zum Arzt.

„Dejo“ wäre in Skhiris Abwesenheit eigentlich Kölns Nummer eins auf der Sechs, hatte ihn bereits beim 1:1 in Freiburg ersetzt. Jetzt ist Salih Özcan (23) gefordert! „So wie es aussieht, wird Salih beginnen“, verrät Baumgart, der den U21-Europameister in der Bundesliga erst einmal in der Startelf ranließ.

Die neuen FC-Sorgen zeigen: Baumgart hat die DFL nicht umsonst für die frühe Ansetzung des Hoffenheim-Spiels kritisiert. Noch am Dienstagabend waren Ljubicic und seine Ösis in der WM-Quali in Dänemark gefordert. Zu viel, zu schnell!

Steffen Baumgart: „Geht nur darum, ein Spiel zu zeigen“

Baumgart schießt nach: „Wir diskutieren immer, wie man Spieler schützen kann. Ich habe noch keinen Vorschlag gesehen, der wirklich hilft. Immer, wenn Spieler zurückkommen, schicken wir sie erst mal zum Arzt, weil sie erkältet oder übermüdet sind. Wir haben einen Freitags-Spieltag, der ist an einen Sender gegangen. Es geht am Ende bestimmt nur darum, dass dort ein Spiel gezeigt, gar nicht um die Qualität des Fußballs.“ Der hat gesessen!

Anzeige: Jetzt Gutschein für den Fanshop des 1. FC Köln gleich hier im EXPRESS-Gutscheinportal sichern!

Klar ist aber auch: Der FC-Coach will trotz aller Probleme drei Punkte mit nach Hause nehmen. „Wir haben einen sehr guten und breiten Kader und werden das auffangen“, verspricht Baumgart für Hoffenheim.

Sie verwenden einen veralteten Browser. Bitte aktualisieren Sie Ihren Browser, um Ihren Besuch bei uns zu verbessern.