Große Aufgabe für den neuen FC-Coach Diese Hoffnungen muss Baumgart erfüllen

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Hoffnungsträger: Steffen Baumgart, hier am 15. März 2021, wechselt vom SC Paderborn zum 1. FC Köln.

Köln – Steffen Baumgart (49) ist ab der kommenden Saison neuer Trainer des 1. FC Köln. In den im Sommer scheidenden Coach des SC Paderborn setzt der Klub große Hoffnungen. Was das für das Saisonfinale bedeutet und warum so viele Hoffnungen mit Baumgart verbunden sind, beleuchtet unser Autor in seinem Kommentar.

1. FC Köln: Klarheit im Abstiegskampf

Ungeachtet des Ausgangs im Abstiegskampf stellt der 1. FC Köln die Weichen für die nächste Saison: Mit Steffen Baumgart (49) konnte der FC einen umworbenen Fußball-Trainer für sich gewinnen – und dabei Klubs wie den Hamburger SV, Hannover 96 oder Schalke 04 ausstechen.

Allein die Klarheit in der Trainerfrage sollte jetzt noch einmal Auftrieb geben, alle Nebenkriegsschauplätze sind erstmal befriedet für das Saisonfinale.

Alles zum Thema Steffen Baumgart

Auch Baumgart wird jetzt sehr genau beobachten, wer in den letzten beiden Spielen für die Rettung alles in die Waagschale wirft, auf wen er in Zukunft bauen kann und will. So könnte diese Nachricht einen Schub für den Abstiegskampf geben, damit der neue Trainer mit seinem Team das Projekt in der Bundesliga beginnt.

Bundesliga-Rettung würde Steffen Baumgart vieles leichter machen

Zwar ist dem Rostocker die Liga egal, doch vieles dürfte gerade wirtschaftlich für den FC einfacher in der Bundesliga sein. Zumal je nach Ausgang des Abstiegs- und Aufstiegsrennen der Klassenerhalt in der kommenden Saison nicht viel schwerer werden dürfte als in diesem Jahr.

Dass der FC angesichts des Etats und des Einsatzes von Geldmitteln in den vergangenen Transferperioden so nah am Abgrund steht, ist und bleibt eine herbe Enttäuschung. Dass die Trennung von Markus Gisdol viel zu spät erfolgte, wird Sportchef Horst Heldt zudem angelastet. Um so wichtiger, dass er nun eine positive Personalie zu vermelden hatte.

Denn mit Baumgart sind nun viele Hoffnungen verbunden. Zwar hat man mit Markus Anfang und Achim Beierlorzer schon zwei Trainerhoffnungen in den letzten Jahren scheitern sehen, doch Baumgart ist ihnen die Bundesliga-Erfahrung und den Nachweis des Erfolgs voraus. Er ist ein kerniger Typ, offen, geradeaus und selten um einen Spruch verlegen, der den Klub aus dieser bleiernen Tristesse herausholen kann, die sich in den vergangenen Jahren über das Geißbockheim legte. Ein Trainer, der Fußball lebt, eine ehrliche Haut, die zudem noch auf attraktiven Offensivfußball setzt.

Baumgart soll Profis des 1. FC Köln besser machen

Die Frage, ob der Kader zu Baumgart passt, stellt sich in diesem Fall nicht, denn die vergangenen Jahre zeigten: Der Coach, der zu diesen Spielern passt, muss erst noch gebacken werden.

An Baumgart ist es jetzt auch, dringende Veränderungen im Kader anzuregen, damit seine Philosophie umsetzbar wird.

Allerdings ist Baumgart keiner, der lauthals Spieler fordert. Baumgarts Stärke, so glauben sie beim FC, ist es, Spieler besser zu machen. Angesichts der Vielzahl an stagnierenden Problemfällen im Kölner Kader nicht die schlechteste Eigenschaft…

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