BVB-Schäppchen Özcan Baumgart verteidigt FC-Deal: „Wir haben alles richtig gemacht“

Salih Özcan mit Chefcoach Steffen Baumgart, beim Mannschaftstraining des 1. FC Köln am 22. April 2022

Salih Özcan mit Chefcoach Steffen Baumgart, beim Mannschaftstraining des 1. FC Köln am 22. April 2022

Beim Vorbereitungsstart am Geißbockheim hat Steffen Baumgart über den Verlust von Salih Özcan gesprochen. Der Chefcoach des 1. FC Köln sagt: „Wir haben alles richtig gemacht.“

Dieser Abgang schmerzt auch noch einen Monat nach seiner Verkündung: Salih Özcan (24) verlässt den FC für gerade mal fünf Millionen Euro, wechselt dank einer Ausstiegsklausel zu Borussia Dortmund.

Freitagmorgen (24. Juni 2022) verabschiedete sich das Kölner Eigengewächs in der Geschäftsstelle, gab seinen Dienstwagen ab. Am Geißbockheim hatte er 2007 als neunjähriger Knirps losgelegt – jetzt geht er als Bundesliga-Star!

Steffen Baumgart: Salih Özcan hat sich Dortmund verdient

Chefcoach Steffen Baumgart (50), der einen engen Draht zu dem türkischen Nationalspieler hat, will in den kommenden Tagen noch mal das Gespräch suchen: „Salih war bei der Nations League und hat erst mal Urlaub gemacht. Ich werde mit ihm telefonieren. Aber da ist alles gut. Wir wünschen ihm sehr viel Glück und Erfolg in Dortmund. Das hat er sich auch verdient.“

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Nachdem Baumgart den Ehrenfelder vor einem Jahr von der Verlängerung seines auslaufenden FC-Vertrags überzeugt hatte, entwickelte sich dieser zu einem der Top-Sechser der Liga. So kämpfte sich Özcan auch auf den BVB-Wunschzettel.

„Über die Entscheidung, die er getroffen hat, wird viel erzählt im Nachhinein“, weiß Baumgart: „Wenn wir uns mal an letztes Jahr erinnern, wo wir den Vertrag mit ihm verlängert haben, und sehen, was wir in diesem Jahr mit Salih gewonnen haben – ich glaube, wir haben alles richtig gemacht.“

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Heißt konkret: Ohne die Überzeugungsarbeit des Trainers hätte Özcan – ein ganz wichtiger Baustein auf dem Weg nach Europa – den FC nicht jetzt für „nur“ fünf Millionen Euro verlassen, sondern bereits im Sommer 2021 zum Nulltarif. Der U21-Europameister musste im Vorjahr auf Gehalt verzichten und wurde im Gegenzug mit einer Ausstiegsklausel ausgestattet, die aus damaliger Sicht völlig angemessen war.

Aus heutiger Sicht, so schätzt man intern, wären für Özcan mindestens 15 Millionen Euro Ablöse drin gewesen. Doch auch die neuen Entscheider bewerten die Klausel im Rückblick als völlig nachvollziehbar und richtig. Auf einen Nachschlag können sie sich nach EXPRESS.de-Informationen nicht freuen, es bleibt bei der Einmal-Zahlung von fünf Millionen Euro.

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