„Wenn ich Alte Herren spiele...“ Baumgart kritisiert Einstellung nach US-Pleite – nur einer wird verschont

Der 1. FC Köln absolvierte in den USA ein Testspiel gegen den VfB Stuttgart.

KIngsley Schindler (1. FC Köln) am 19. November 202 in Aktion in Austin.

Der 1. FC Köln hat den einzigen US-Test gegen den VfB Stuttgart in den Sand gesetzt. Steffen Baumgart fand nach dem 2:4 gegen den Bundesliga-Konkurrenten deutliche Worte für seine Profis. 

So hatte sich der 1. FC Köln den Jahres-Abschluss sicher nicht vorgestellt. Und auch Trainer Steffen Baumgart (50) war nach dem letzten Testspiel 2022 gegen den VfB Stuttgart sichtbar enttäuscht.

Obwohl die Partie gegen die Schwaben in Austin/Texas sportlich ohne Wert war, bemängelte der FC-Coach nach der äußerst schwachen 2:4-Niederlage die Einstellung seiner Profis. „Wenn ich bei den Alten Herren spiele, will ich das auch gewinnen. Ansonsten habe ich auf dem Platz nichts zu suchen“, fand Baumgart in den Katakomben des Q2-Stadium klare Worte für die Vorstellung.

Steffen Baumgart: „So ein Testspiel hatten wir noch nie“

Statt Werbung im Zielmarkt USA für sich zu machen, konnte die Elf im Dauerregen von Austin eher keine neuen Fans für den Klub gewinnen. „So ein Testspiel hatten wir noch nicht. Das ist für mich schwer zu erklären und hat auch nichts damit zu tun, dass das Jahr vorbei ist“, ärgerte sich Baumgart.

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Denn dass der FC in den letzten 106 Tagen unglaubliche 24 Spiele absolvieren musste und von Verletzungspech geplagt war, wollte der Kölner Coach nicht als Entschuldigung gelten lassen.

Nach dem 0:4 zur Pause hatte er dann genug gesehen und fand nach eigener Aussage deutliche Worte für den Auftritt seiner Mannschaft. „Das war nicht das, was ich sehen will. Ein 0:4 zur Halbzeit schmerzt – und zwar richtig. Da nützt es mir auch nichts zu sagen, dass wir die zweite Halbzeit 2:0 für uns entschieden haben. Das war dann nur noch Kosmetik. Deswegen gab es eine klare und deutliche Ansprache“, sagte Baumgart.

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Lediglich einen Profi nahm der FC-Trainer von seiner Kritik aus: Kapitän Jonas Hector (32). Der Einzige, der das Spiel angenommen hat, war Jonas. Er hat sich gewehrt und hatte eine Klarheit. Alle anderen haben es geschehen lassen.“

Lange währte der Ärger über das schwache Auftreten aber nicht. Vielmehr bereitet sich Baumgart gedanklich schon auf das neue Fußball-Jahr 2023 vor: „Ich gehe nicht mit einem Bauchgrummeln in den Urlaub. Das wird heute Abend abgehakt und dann fahren wir runter, um mit voller Konzentration in die Vorbereitung zu gehen. Da haben wir eine ganze Menge zu tun.“

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