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Kurz nach Verpflichtung20-Millionen-Klausel bei FC-Profi enthüllt

Der 1. FC Köln will die Zukunft mit Jakub Kamsinski planen. Doch nach der fixen Verpflichtung des Polen wurde eine interessante Klausel bekannt.

Beim 1. FC Köln hat nur Torhüter Marvin Schwäbe bislang alle 30 Bundesligaspiele komplett bestritten. Heißt in den Statistiken: 2700 Minuten Einsatzzeit. Dahinter folgt Jakub Kaminski mit 2681 Minuten.

Der Pole ist der FC-Dauerbrenner und Dauerrenner in der bisherigen Spielzeit. In fast jedem Duell zählte er zu den auffälligeren Akteuren. Kamsinski ist also ein wahrer Glücksgriff für den FC. Jetzt wurde kurz nach seiner Verpflichtung eine interessante Klausel enthüllt.

Jakub Kaminski kann den 1. FC Köln für 20 Millionen Euro verlassen

Der polnische Nationalspieler war vom VfL Wolfsburg ausgeliehen. Der FC sicherte sich eine Kaufoption: Für 5,5 Millionen Euro kann der Klub den flinken Flügelspieler fest verpflichten. FC-Geschäftsführer Thomas Kessler (40) sagte im Rahmen der Partie beim FC St. Pauli (1:1), dass man den 23-Jährigen kaufen wird: „Wir werden die Kaufoption für Kuba ziehen. Er hat wieder gezeigt, warum er so wichtig für uns ist.“

Jetzt kommt heraus, dass Kaminski und seine Berater clever waren: Der Profi ließ sich schon im Sommer 2025 eine Ausstiegsklausel in seinem Anschlussvertrag (Laufzeit bis 2029) beim 1. FC Köln einräumen. Für 20 Millionen Euro könnte ein Klub den Polen sofort kaufen. Der „Kicker“ berichtete zuerst.

Beim VfL Wolfsburg beißt man frustriert auf die Zähne. Zum einen verlieren sie einen starken Bundesligaspieler für 5,5 Millionen Euro. Und wenn die Entwicklung von Kaminski so weitergeht, dürfte er bald für 20 Millionen Euro wechseln.

Beim FC hofft man, dass es in diesem Sommer noch nicht so weit ist. Kaminski hat sich zwar in den Fokus einiger Klubs gespielt, aber 20 Millionen Euro sind schon eine Hausnummer.

Zudem fühlt sich Kaminski in Köln pudelwohl, gründet eine Familie und hat noch einiges vor mit dem FC. Zuletzt sagte er, dass er gerne in Köln bleiben würde. Der Profi hat aber auch Träume. Dazu zählen eine Karriere in der Premier League oder ein Vertrag beim FC Barcelona.

Kaminski ist in dieser Saison mit sieben Toren und fünf Vorlagen (wie Ragnar Ache) zweitbester Scorer beim 1. FC Köln. Nur Youngster Said El Mala war gefährlicher (elf Tore und vier Vorlagen).

Im schlimmsten Fall verliert der FC mit Kaminski und El Mala seine auffälligsten Profis. Gut wäre in diesem Fall nur der erwartete Millionen-Regen: 20 Millionen Euro für Kaminski und rund 50 Millionen Euro für El Mala – wenn Klubs bereit sind, diese Summen zu bezahlen.  

Cheftrainer René Wagner und die Co-Trainer Armin Reutershahn und Lukas Sinkiewicz beobachten die Spieler des 1. FC Köln beim Training.

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