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„Bleiben auf unserem Weg“FC-Boss Wehrle über Geister-Start und Fan-Proteste

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FC-Finanzchef Alexander Wehrle mit Maske im Stadion

von Alexander Haubrichs (ach)

Köln – Alexander Wehrle (45) war in seinem blauen Club-Anzug fast schon einen Tick zu festlich angezogen, aber vielleicht sollte das auch zum Ausdruck bringen, dass der Geschäftsführer des 1. FC Köln diesen Tag zelebrieren wollte. Der erste Bundesliga-Spieltag nach der Corona-Pause – dafür hatte er als Mitglied des DFL-Präsidiums wochenlang gekämpft.

EXPRESS sprach mit dem Schwaben nach dem 2:2 gegen Mainz über seine Eindrücke.

Alexander Wehrle ist erleichtert

Alexander Wehrle, der erste Bundesliga-Spieltag ist vorüber. Wie fühlt sich das an?

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Es fühlt sich anders an. Ich bin erleichtert, dass alle getesteten Spieler negativ waren, dass alle Partien wie geplant stattfinden konnten und dass unsere Fans, wie wir das auch erwartet haben, sehr vernünftig mit der Situation umgehen. So muss es weitergehen, wir haben noch acht Spieltage vor uns.

Auch in Köln ging die erste Partie über die Bühne, wie war es für sie?

Die Anspannung war da wie vor jedem anderen Spiel. Natürlich fehlen unsere Fans extrem, das wollen wir auch gar nicht wegdiskutieren. Aber ich konnte mich auch so über Tore richtig freuen – und mich über Gegentore ärgern.

In Köln hingen einige Plakate, auf denen zum Abbruch des Spielbetriebs aufgefordert wurde...

Es ist legitim, dass Menschen das kritisch sehen. Aber es haben sich auch sehr viele darüber gefreut, dass wir wieder spielen. Ich verbuche das als freie Meinungsäußerung.

Alexander Wehrle: „Ein richtiger Schlagabtausch“

Hat Sie das Niveau des Spiels überrascht?

So ein Spiel ist ja immer eine Blackbox, das war ein bisschen wie ein Saisonstart. Aber beide Mannschaften haben das richtig gut gemacht, es ging hin und her. Vor allem in der zweiten Halbzeit war das ein richtiger Schlagabtausch. Da ging am Ende auch das Remis in Ordnung, es war ein sehr ordentlicher Auftakt von beiden Teams.

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Mark Uth im Zweikampf mit Moussa Niakhate

Einige der Maßnahmen des Konzepts wirken aber schon arg überzeichnet. Die Maskenpflicht auf den Rängen zum Beispiel.

Die DFL hat dieses Konzept vor einigen Wochen erarbeitet, wir haben das der Politik vorgelegt und es wurde als tragfähig bewertet. Deshalb werden wir daran auch erst einmal festhalten. Dass man gewisse Dinge vielleicht irgendwann noch einmal nachjustiert, das ist ja klar. Aber wir bleiben auf unserem eingeschlagenen Weg.