Franck Ribéry wehrt sich gegen schwere Vorwürfe.
Brisante EnthüllungLegende von Bayern München in Epstein-Akten?

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Logo des FC Bayern München ist an einer Glasfront an einem Gebäude an der Säbener Straße zu sehen. (Symbilbild)
Aktualisiert
Die Veröffentlichung der Epstein-Akten bringt immer weitere Namen von Prominenten ans Licht. Auch die Sportwelt ist davon nicht ausgenommen. Nun soll in den Unterlagen auch der Name von Franck Ribéry aufgetaucht sein, der viele Jahre für den FC Bayern München aktiv war.
Französische Medien melden, dass ein Opfer des Sexualverbrechers Jeffrey Epstein, das in Frankreich wohnt, in einem Brief an die US-Justizbehörden behauptet haben soll, der frühere Profifußballer habe versucht, sie zu schlagen. Der ehemalige französische Nationalspieler ließ die Vorwürfe, die durch die Epstein-Enthüllungen bekannt wurden, über seinen Anwalt zurückweisen.

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Franck Ribéry war lange für Bayern München aktiv.
Franck Ribérys Name in Epstein-Akten erwähnt
Ribérys Anwalt Carlo Alberto Brusa äußerte sich wütend gegenüber diversen französischen Medien. Er bezeichnete die Vorwürfe, die durch die neue Veröffentlichung von Dokumenten im Fall Epstein aufkamen, als ein Lügengebilde und eine Diffamierungskampagne gegen viele Personen. Das Schreiben an die US-Behörden sei lediglich versendet worden, um Probleme zu verursachen.
Die bloße Erwähnung einer Person in den unzähligen Dokumenten zum Fall Epstein heißt nicht automatisch, dass diese in den Missbrauchsring von Epstein involviert war. Laut Medienberichten schilderte die Frau in ihrem Brief an die US-Justiz einen Zwischenfall in ihrem Garten im Westen Frankreichs.
Vorfall in Westfrankreich? Ribéry in Epstein-Akten genannt
Ribéry war während seiner Laufbahn allerdings schon öfter in Skandale involviert. Der berühmteste Fall ist die sogenannte Zahia-Affäre: Im Jahr 2009 hatte Ribéry Kontakt mit Zahia Dehar, die sich im Nachhinein als damals 17 Jahre alte Prostituierte entpuppte. Ribéry räumte den Kontakt ein, beteuerte aber, ihr Alter nicht gekannt zu haben. Ein Gericht in Paris sprach ihn letztendlich frei, weil nicht nachgewiesen werden konnte, dass er über ihr Alter informiert war.
Der im Jahr 2019 verstorbene US-Multimillionär Jeffrey Epstein unterhielt über Jahre einen Missbrauchsring, dessen Opfer Dutzende junge Frauen und Mädchen wurden. Gleichzeitig pflegte er enge Verbindungen zu einflussreichen Personen aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft. Es wird gemunkelt, dass auf seiner Karibikinsel besonders schreckliche Taten stattgefunden haben sollen. (red)
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