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Nach Kracher-Start gegen München Kölner Haie erleben bitteren Dämpfer in Augsburg

Andreas Thuresson (Kölner Haie) vor Augsburg-Keeper Dennis Endras.

Augsburger Panther gegen Kölner Haie am 18. September 2022: Kölns Andreas Thuresson vor dem Tor der Panther mit Goalie Dennis Endras.

Die Kölner Haie sind vor eigenem Publikum mit einem grandiosen 6:3-Sieg gegen Top-Team RB München in die neue DEL-Saison gestartet. Am Sonntag ging es nach Augsburg – und der KEC kam ohne Punkte zurück.

Die knapp 14.000 Fans feierten die Kölner Haie nach dem 6:3-Sieg am Donnerstag (15. September 2022) gegen RB München. Der Start in die neue Eishockey-Saison war mehr als geglückt.

Am Sonntag (18. September) stand nun das erste Auswärtsduell an. Es endete mit einem bitteren Dämpfer für den KEC: bei Konkurrent Augsburger Panther gab es ein 2:5. 

Kölner Haie: Goalie Mirko Pantkowski bei 0:1-Kracher chancenlos

In der vergangenen Saison konnte der KEC alle Duelle gegen Augsburg gewinnen, das wird den Augsburgern in dieser Saison nicht mehr passieren.

Alles zum Thema Uwe Krupp

Nach zehn Spielminuten stand es immer noch 0:0. Köln musste eine Unterzahlsituation überstehen, Andreas Thuresson musste in die Box wegen Hakens. Im Tor der Kölner Haie machte Goalie Mirko Pantkowski eine gute Figur, rettete mehrfach. Schon gegen München war der Keeper stark. 

Im ersten Drittel fiel kein Tor, mit 0:0 ging es in die erste Pause. Ein guter Kölner Konter wurde von Augsburg im letzten Moment abgefangen (18. Minute). Die Gastgeber hatten bis dahin mehrfach gute Chancen, trafen aber nicht ins Tor.

Zu Beginn des zweiten Drittels musste Kölns David McIntyre auf die Strafbank. Die Überzahl nutzte Augsburg zum 1:0. Wade Bergmann traf nach einem Doppelpass mit Terry Broadhurst per knallhartem Schlagschuss ins Tor – da war Pantkowski ohne Chance. David Stieler hatte den Puck noch abgefälscht, wird daher als Torschütze gelistet.

Die Haie antworteten wütend: McIntyre, Jason Bast und Jon Matsumoto agierten aber glücklos vor dem Tor. Die Panther dagegen im Glück: 2:0 durch Justin Volek in der 30. Minute.

Was für ein kurioser Treffer! Pantkowski wollte einen Puck klären, traf dabei Kollege Julian Chrobot. Der Puck flog durch die Luft, Volek, der hinter dem Tor platziert war, hielt die Kelle dran und der Puck sprang von Chrobots Bein ins eigene Tor. 

Eine Kölner Überzahl blieb in der Folge ungenutzt. Und dann kam noch mehr Pech hinzu: Stanislav Dietz traf die Latte. Die Schiris checkten, ob der Puck nicht doch hinter der Linie war – negativ, es blieb beim 0:2 aus Kölner Sicht. In der 39. Minute dann sogar das 3:0 für Augsburg durch Sebastian Wännström mit einem wuchtigen Schlagschuss. Nach dem zweiten Drittel hieß es 3:0 für die Gastgeber.

Augsburg mit viel Glück: 5:2 gegen Kölner Haie

Wie bitter für die Kölner, denn es war eigentlich ein Duell auf Augenhöhe. Die Statistiken sprachen in vielen Bereichen sogar für die Haie: 28 Schüsse hatten die Gäste nach 40 Minuten abgefeuert, Augsburg nur 24.

Ins Tor trafen aber nur die Augsburger – in der 41. Minute erneut. Bei Adam Johnsons Schlenzer sah Pantkowski im Kölner Kasten erstmals gar nicht gut aus: 0:4!

In der 47. Minute dann Doppelstrafe für Augsburg, Braden Lamb und John Rogl mussten raus. Bei fünf gegen drei gelang den Haien durch Louis-Marc Aubry das 1:4. Schon gegen München traf der kanadische Neuzugang doppelt. Und dann der nächste Kanada-Treffer für die Haie: Brady Austin hämmerte den Puck unter die Latte zum 2:4 (54. Minute). Geht da noch was? Nein, denn die Panther antworteten eiskalt: 5:2 nur wenige Sekunden später durch Adam Johnson (55. Minute). Krupp nahm zwar noch den Torwart raus, gut zwei Minuten vor Schluss, aber Endras im Panther-Tor entschärfte jeden Kölner Versuch. Am Ende ist das 2:5 ein bitterer Dämpfer für die Kölner.

Haie-Profi Maximilian Kammerer sagte vor dem Spiel in Augsburg noch: „Für uns war das ein optimaler Start. Wir haben am Donnerstag über 60 Minuten gutes Eishockey gespielt und deswegen auch verdient gewonnen. Klar ist, dass wir jetzt in Augsburg direkt nachlegen wollen, denn sonst bringt uns der Sieg gegen München recht wenig.“ 

KEC-Trainer Uwe Krupp war nach dem Auftaktsieg gegen München noch erleichtert: „Das war ein gutes Spiel. Das erste Spiel ist immer wichtig für Moral und Stimmung.“ Moral und Stimmung werden nun erstmal gedrückt nach der Pleite in Augsburg.

Aber schon am Mittwoch, 21. September, können es die Haie wieder besser machen. Um 19.30 Uhr geht es in der Lanxess-Arena gegen Grizzlys Wolfsburg weiter.

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