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DEL-Playoffs Bitterer Viertelfinal-Abend: Kölner Haie vom Titel-Favoriten verprügelt

Andreas Thuresson im Duell mit Dominik Bokk im Spiel zwischen den Kölner Haienund den Eisbären Berlin.

Andreas Thuresson (l.), hier im Duell mit Dominik Bokk, hatte mit den Kölner Haien im Viertelfinale gegen die Eisbären Berlin am Dienstag (12. April 2022) keine Chance.

Bitterer Playoff-Abend für die Kölner Haie: Hoch motiviert ging der KEC ins Viertelfinal-Heimspiel gegen die Eisbären Berlin, hatte beim 1:5 aber keine Chance. Jetzt heißt es siegen oder fliegen in der Best-of-five-Serie.

Keine Chance für den KEC gegen den Meister! Die Kölner Haie haben auch das zweite Playoff-Duell in der DEL gegen die Eisbären Berlin verloren und stehen dicht vor dem Viertelfinal-Aus. Nach der 1:5-Abreibung am Dienstag (12. April 2022) muss das Team von Uwe Krupp (56) in der Best-of-five-Serie jetzt drei Spiele in Folge gewinnen.

Gegen den individuell überlegenen Titel-Favoriten schwächte sich der KEC teils selbst, Marcel Müller zettelte nach dem ersten Drittel eine wüste Prügelei mit Nicholas B. Jensen an, für beide war das Spiel nach einer Strafe für die verbleibende Spieldauer früh beendet. Auch kurz vor Spielschluss flogen noch einmal die Fäuste.

„Es war ein intensives Spiel, ist aber nicht zu unseren Gunsten gelaufen. Das müssen wir abhaken, in zwei Tagen geht es weiter und dann wollen wir die Serie wieder ein bisschen enger machen und den ersten Sieg holen“, sagte Pascal Zerressen nach dem Spiel bei MagentaSport. Berlins Keeper Mathias Niederberger wolle man im dritten Spiel „das Leben so schwer wie möglich machen“.

Kölner Haie ohne Chance gegen die Eisbären Berlin

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Im mit Spannung erwarteten Heimspiel war für den KEC praktisch schon vor Beginn des letzten Drittels alles gegessen. Mit einem 4:1 gingen die Eisbären souverän in die letzte Pause, schraubten das Ergebnis kurz nach Wiederbeginn dann sogar durch Jonas Müller auf 5:1 (44.). Spätestens da war klar, dass die 14.642 Zuschauerinnen und Zuschauer in der Lanxess-Arena kein Eishockey-Wunder mehr erleben würden.

Stattdessen stand für die Kölner Haie die zehnte Niederlage in Folge gegen den Liga-Primus, der beste Chancen auf die Titelverteidigung besitzt. In Köln schlugen die Eisbären zu praktisch jedem psychologisch wichtigen Zeitpunkt zu und machten die anfangs noch so kämpferischen Haie mürbe.

Eisbären Berlin für Kölner Haie nicht zu stoppen

Los ging es schon nach 33 Sekunden, als Justin Pogge nach Schuss von Leo Pföderl ein Eigentor unterlief. Nach dem Ausgleich durch David McIntyre (10.) traf Jonas Müller kurz vor Ende des ersten Drittels (19.). Und auch im zweiten Abschnitt trafen die Eisbären spät, dem 3:1 durch Dominik Bokk (26.) ließ Matt White in Minute 40 das 4:1 folgen.

Kurz vor Spielende dann noch eine letzte krachende Prügelei: Yanick Veilleux knöpfte sich Patrick Sieloff vor, war klarer Sieger nach Punkten. Als wenig später die Schlusssirene ertönte, stürmte Uwe Krupp wutentbrannt aufs Eis, schickte seine Spieler mit wilden Gesten in die Kabine, um weitere Auseinandersetzungen zu verhindern.

Dem KEC bleibt jetzt nur noch die Flucht nach vorne: Am Donnerstag (14. April, 19.30 Uhr) in Berlin heißt es siegen oder fliegen, ebenso in einem möglichen vierten Spiel am Samstag in Köln. Gelingt mit zwei Erfolgen die Wende, wartet ein abschließendes fünftes Duell in der Hauptstadt. Solange alles möglich ist, träumen die Haie noch vom Lucky Punch.

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