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Playoff-KrimiKölner Haie siegen knapp – aus diesem Grund spielten sie auswärts

Schwenninger Wild Wings - Kölner Haie

Copyright: Silas Stein/dpa

Schwenningen lieferte dem Favoriten aus Köln einen harten Kampf.

Die Haie zittern sich zum ersten Playoff-Erfolg.

Ein Auftakt, der an den Nerven zerrte! Die Kölner Haie, Spitzenreiter der DEL-Hauptrunde, haben sich den Einstieg in die entscheidende Saisonphase der Deutschen Eishockey Liga mit einem mühsamen Sieg gesichert. Gegen die Schwenninger Wild Wings setzte sich der achtfache Champion am Mittwoch (13. März 2024) auswärts mit 1:0 (1:0, 0:0, 0:0) durch und ging damit in der Viertelfinalserie in Führung.

Für das einzige und damit spielentscheidende Tor sorgte Oliwer Kaski schon früh in der 13. Minute. Im Anschluss entwickelte sich eine reine Defensivschlacht, aus der die Kölner am Ende als Sieger hervorgingen.

Steht Haie-Legende Müller vor dem Abschied?

„Wir sind mental cool geblieben und haben die richtige Balance gefunden“, kommentierte Kapitän Moritz Müller (39) von den Haien bei MagentaSport. Diese Playoffs könnten für den erfahrenen Spieler die letzten seiner ausgedehnten Laufbahn werden. Ein Rücktritt nach dieser Spielzeit scheint möglich.

Sarah Connor statt Eishockey: Der Grund für das Auswärtsspiel

Viele Anhänger rieben sich verwundert die Augen: Trotz des Sieges in der Hauptrunde und dem damit verbundenen Heimvorteil für die Playoffs, begannen die Haie ihre Serie in der Fremde. Hintergrund ist eine vereinfachte Organisation bei der Belegung der heimischen Lanxess-Arena. Laut Informationen der dpa gab es am Mittwochabend in Köln parallel ein Konzert von Popstar Sarah Connor.

Die Serie wird am Freitag fortgesetzt, dann endlich vor heimischer Kulisse in Köln.

Adler Mannheim souverän, Bremerhaven geschwächt

Ebenfalls siegreich war Adler Mannheim, der Zweitplatzierte der Hauptrunde, in seinem ersten Viertelfinalspiel. Gegen die Fischtown Pinguins aus Bremerhaven taten sich die Adler bei ihrem 5:2 (2:0; 2:1, 1:1) Erfolg jedoch wesentlich leichter. Die durch Ausfälle dezimierten Pinguins traten ohne ihren Schlüsselspieler Jan Urbas an.

„Das war der perfekte Start in diese Serie“, freute sich Nicolas Mattinen von den Adlern, der Schütze zum 3:1 (29.) und frisch ausgezeichnet als bester Verteidiger der Liga. Zwei Assists zum Sieg lieferte Tom Kühnhackl, der bereits zweimal den Stanley-Cup gewann. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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