Dringender Rückruf Gefährliche Listerien: Hersteller warnt vor Roastbeef 

Eine Kundin schiebt auf diesem Symbolfoto von Mai 2013, ihren Einkaufswagen durch eine Penny-Filiale in Köln.

Eine Kundin schiebt auf diesem Symbolfoto von Mai 2013, ihren Einkaufswagen durch eine Penny-Filiale in Köln. 

Kunden aufgepasst. Die Firma Kelmendi ruft in mehreren Bundesländern geräuchertes Roastbeef zurück. Grund sind Listerien, die besonders für einige Menschen sehr gefährlich werden können. 

Köln. Wegen des Nachweises von Listerien ruft die Firma Kelmendi Lebensmittel in Gießen geräuchertes Roastbeef zurück. Betroffen ist das Produkt „Suho Meso, Zarebnica, geräuchertes Roastbeef“ mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 3. November 2021, wie aus einer am Mittwoch über das amtliche Portal „lebensmittelwarnung.de“ verbreiteten Mitteilung hervorgeht.

Der Hersteller Kelmendi ruft „Suho Meso Zarebnica“ geräuchertes Roastbeef zurück.

Der Hersteller Kelmendi ruft „Suho Meso Zarebnica“ geräuchertes Roastbeef zurück.

Es handelt sich demnach um den Keim „Listeria monocytogenes“. Die Ware wurde verpackt in Einheiten von etwa 400 Gramm angeboten. Betroffen von der Warnung sind die Länder Hessen, Baden-Württemberg, Bayern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz verkauft.

Rückruf: Geräuchertes Roastbeef mit Listerien verseucht

Eine Listerien-Erkrankung äußere sich meist innerhalb von 14 Tagen nach Infektion mit Durchfall und Fieber, wie es auf dem Portal weiter hieß. Insbesondere Schwangere, Senioren und Menschen mit geschwächtem Abwehrsystem könnten schwerere Krankheitsverläufe mit Blutvergiftung und Hirnhautentzündung entwickeln. Bei Schwangeren könne auch ohne Symptome das ungeborene Kind geschädigt werden.

Personen, die das Fleisch gegessen haben und schwere oder anhaltende Symptome entwickelten, sollten ärztliche Hilfe aufsuchen und auf eine mögliche Listerien-Infektion hinweisen. „Schwangere, die dieses Lebensmittel gegessen haben, sollten sich auch ohne Symptome in ärztliche Behandlung begeben und sich beraten lassen“, hieß es weiter. Für andere Personen ohne Symptome sei dies nicht sinnvoll.

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