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Hände weg vom AutoWas Sie nach einem Hagelschaden auf keinen Fall tun sollten

Eine durch Hagel beschädigte Frontscheibe eines Autos

Copyright: Felix Hörhager/dpa/dpa-tmn

Hagelschaden am Auto? Wer jetzt losrepariert ohne Deckungszusage, zahlt am Ende vielleicht selbst.

Hagelschaden am Auto? Dieser Fehler wird richtig teuer.

Der Frühsommer hat es oft in sich – und zack, ist das Auto nach einem Unwetter voller Hageldellen. Ein Schockmoment für jeden Fahrzeughalter. Doch wer jetzt überstürzt handelt, könnte trotz Versicherung auf einem gewaltigen Schuldenberg landen.

Im Prinzip ist die Lage eindeutig: Eine Teil- oder Vollkaskoversicherung kommt für solche Hagelschäden auf. Das funktioniert aber nur, wenn man sich an die Bedingungen hält. Die wichtigste davon ist die sogenannte Schadenminderungspflicht, wie die Prüforganisation Dekra betont. Das heißt, Sie müssen aktiv verhindern, dass der Schaden noch größer wird.

Teurer Fehler: Nicht sofort in die Werkstatt fahren

Wurde beispielsweise eine Scheibe vom Hagel zertrümmert, müssen Sie diese abdecken. Dadurch kann kein Regen ins Wageninnere gelangen und dort die Elektronik oder die Sitze ruinieren. Aber Vorsicht: Das ist keine Erlaubnis für eigenmächtige Reparaturversuche! Genau hier schnappt die Kostenfalle zu.

Sie dürfen auf keinen Fall einfach so eine Werkstatt mit der Instandsetzung beauftragen, so die eindringliche Warnung der Dekra. Wenn Sie sich nicht vorher die schriftliche Bestätigung Ihres Versicherers (die Deckungszusage) einholen, droht die massive Gefahr, dass Sie die gesamte Rechnung selbst begleichen müssen. Das kann schnell Tausende von Euro bedeuten.

Die richtige Reihenfolge nach dem Hagelschaden

Um auf Nummer sicher zu gehen, ist ein genauer Ablauf einzuhalten. Melden Sie den Schaden umgehend Ihrer Versicherung und geben Sie dabei Datum, Uhrzeit und den Ort des Unwetters an. Ganz entscheidend: Machen Sie sofort mit Ihrem Smartphone Fotos von den Dellen als Beweismittel.

Nach Ihrer Meldung beauftragt die Versicherung normalerweise einen Gutachter. Dieser Experte besichtigt den Schaden und kalkuliert die exakte Schadenssumme. Er legt außerdem den Wiederbeschaffungswert und den Restwert des Autos fest, falls sich eine Reparatur finanziell nicht mehr rechnet.

Erst im Anschluss können Sie wählen: Lassen Sie das Fahrzeug reparieren oder nehmen Sie die Schadenssumme? Wer eine Reparatur bevorzugt, sollte seinen Vertrag genau prüfen. Besteht eine Werkstattbindung, müssen Sie eine von der Versicherung vorgegebene Werkstatt aufsuchen. Ansonsten steht Ihnen die Wahl frei.

Vorbeugen ist besser als reparieren

Am einfachsten ist es natürlich, wenn es gar nicht erst zu einem Schadenfall kommt. Werden Hitzegewitter mit Hagelrisiko vorhergesagt, sollten Sie Ihr Auto rechtzeitig in Sicherheit bringen. Wer keine private Garage hat, kann als Alternative für die Dauer des Unwetters ein öffentliches Parkhaus nutzen. Das kostet zwar eine Kleinigkeit, erspart Ihnen aber viel Ärger und schont die Nerven. (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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