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Sieg für Flug-ReisendeWas sich bei Handgepäck und Sitzplätzen für Sie jetzt ändert

Sommer-Reiseverkehr

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Hunderte Millionen Menschen fliegen jedes Jahr in der EU. (Archivbild)

Handgepäck, Kosten & Co.: Neue Regeln für Flugreisende

Flug-Hammer aus Brüssel: Neue Regeln für Reisende – das müsst ihr jetzt für den Urlaub wissen. Endlich Klarheit nach jahrelangem Streit! Die EU hat neue Regeln für Fluggäste beschlossen. Für euch bedeutet das einige wichtige Änderungen bei Gepäck, Kosten und im Fall von Problemen. Doch die wichtigste Frage ist: Gibt's mehr Geld bei Verspätung?

Nach zähen Verhandlungen zwischen dem Europaparlament und den EU-Staaten steht fest: Die Kompensationen bei Flugverspätungen bleiben so, wie sie sind. Das ist eine gute Nachricht für alle Reisenden, denn zwischenzeitlich drohten deutliche Verschlechterungen.

Das gilt weiterhin bei Verspätungen

Die wichtigste Regel bleibt bestehen: Ihr habt weiterhin Anspruch auf eine Entschädigung, wenn euer Flug mindestens drei Stunden Verspätung hat. Die Höhe der Zahlung richtet sich nach der Flugdistanz:

Eine entscheidende Voraussetzung ist aber immer, dass die Fluggesellschaft die Verspätung auch selbst verschuldet hat. Mit der Reform soll nun genauer aufgelistet werden, was als „außergewöhnliche Umstände“ gilt, bei denen die Airline nicht zahlen muss.

Neue Regeln: Was sich bei Handgepäck und Kosten ändert

Auch wenn es bei der Entschädigung keine Änderung gibt, bringt die Einigung einige spürbare Verbesserungen für euren Geldbeutel und eure Nerven. Fluganbieter müssen künftig standardmäßig den Preis inklusive Handgepäck anzeigen. Das soll euch den Preisvergleich erleichtern.

Der FDP-Europaabgeordnete Jan-Christoph Oetjen erklärt dazu: „Das ändert nichts daran, dass Airlines günstige Tickets anbieten können.“ Aber es sei für Verbraucher klar, dass keine weiteren Kosten für Handgepäck dazukommen.

Weitere Erleichterungen: Kinder dürfen künftig neben ihren Eltern sitzen, ohne dass dafür Gebühren für die Sitzplatzreservierung anfallen. Das Gleiche gilt für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen. Und habt ihr euch beim Buchen vertippt? Fluggesellschaften müssen Schreibfehler im Namen auf dem Ticket künftig kostenlos korrigieren.

Ein Wermutstropfen bleibt: Die EU-Abgeordneten wollten durchsetzen, dass jeder Fluggast immer ein kleines Handgepäckstück kostenlos mitnehmen darf. Damit konnten sie sich aber nicht gegen die Fluggesellschaften durchsetzen.

Bessere Infos bei Problemen am Flughafen

Wenn es am Airport mal wieder drunter und drüber geht, müssen euch die Airlines künftig besser zur Seite stehen. Innerhalb von 96 Stunden nach einem Vorfall muss die Fluggesellschaft euch schriftlich über eure Rechte aufklären und erklären, wie ihr diese geltend machen könnt. Zudem werden klare Fristen festgelegt, bis wann die Airline auf eure Anfragen reagieren muss.

Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder (CDU) und Bundesjustizministerin Stefanie Hubig (SPD) zeigten sich zufrieden mit der Einigung. Sie sei eine gute Balance zwischen Verbraucherschutz und den Interessen der Luftfahrt.

Flughafen Brüssel-Zaventem

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Welche Rechte haben Reisende, wenn der Flug verspätet ist oder ganz gestrichen wird? (Symbolbild)

Auch aus dem Europaparlament kommt Zustimmung. Die Einigung sei zwar „nicht die historische Verbesserung, die sich das Parlament gewünscht hätte“, so Jens Gieseke (CDU). „Sie ist aber eine deutliche Verbesserung des Status quo – und vor allem eine klare Absage an den Versuch einiger Mitgliedstaaten, Passagierrechte abzubauen.“

Die Einigung muss nun noch formell vom Rat der Mitgliedstaaten und dem Plenum des Europaparlaments bestätigt werden, was aber als Formsache gilt. Danach haben die Fluggesellschaften zwölf Monate Zeit, die neuen Regeln umzusetzen. (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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