Garten bewässern: Dieser häufige Fehler wird teuer.
Achtung, Garten-FalleTÜV warnt: Dieser Fehler beim Gartenschlauch kann teuer werden

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Gießen ohne Zerren und Stolpern: Ein Gartenschlauch sollte zur Entfernung der Pflanzen vom Wasseranschluss passen.
Sommer, Sonne, die Pflanzen lechzen nach Wasser – doch Vorsicht am Wasserhahn! Ein häufiger Fehler beim Schlauchkauf kann richtig teuer werden. Die entscheidende Frage, die man sich stellen muss: Wie weit ist es vom Anschluss bis zu den Pflanzen? Denn die Schlauchlänge ist kein Detail für Bequeme. Ein zu kurzer Schlauch setzt Kupplungen und Anschlüsse unter Dauer-Zug und strapaziert sie enorm, warnt der TÜV Süd.
Aber auch das genaue Gegenteil ist ein Problem: Ein viel zu langer Schlauch ist ebenfalls keine gute Idee. Er ist nicht nur schwerer zu bändigen und wird zur fiesen Stolperfalle. Er neigt auch eher dazu, abzuknicken.
Worauf beim Kauf achten?
Der TÜV Süd empfiehlt, beim Kauf eines Schlauchs auf die Herstellerangaben für Berstdruck und Betriebsdruck (in bar) zu achten. Der Betriebsdruck zeigt, für welchen Wasserdruck im Alltag das Modell gemacht ist. Der Berstdruck muss deutlich darüber liegen, damit der Schlauch auch plötzliche Druckspitzen unbeschadet übersteht.
Man sollte sich ohnehin überlegen, ob ein gewöhnlicher Gartenschlauch die beste Lösung ist. Wer zum Beispiel Kübelpflanzen, Beete oder Hecken versorgen will, ist mit einem Tropfbewässerungsset oft klüger dran. Dieses gibt das Wasser über individuell justierbare Düsen langsam und direkt am Boden ab. Der große Vorteil laut TÜV Süd: Die Nässe erreicht die Wurzeln ohne Umwege. Weniger Wasser verdunstet. Und wie das Magazin „Mein schöner Garten“ ergänzt, gibt es damit auch keine Wasserverluste mehr durch übergelaufene Töpfe.
Der richtige Regner für den Rasen
Für Rasenflächen hingegen bieten sich sogenannte Regner an. Diese sollten aber zur jeweiligen Gartenform passen. Für rechteckige Areale ist laut „Mein schöner Garten“ ein Schwenk- oder Viereckregner mit einem länglichen Arm und mehreren Düsen ideal. Sollen hingegen kurvige Rasenabschnitte oder kleine Flächen bewässert werden, sind Kreis- oder Teilkreisregner eine schlaue Wahl.
Pulsierende Kreisregner, die mit viel Durchfluss und hohem Wasserdruck arbeiten, sind die Spezialisten für große Rasenanlagen. Laut dem Magazin erreichen sie eine Wurfweite von bis zu 50 Metern.
Außerdem ist es wichtig, dass der Regner einstellbar ist. Sonst bewässert man am Ende unnötigerweise Wege, Fassaden oder das Nachbargrundstück, so der TÜV Süd. Um zu prüfen, ob genug oder zu viel Wasser ankommt, schlägt „Mein schöner Garten“ vor, bei der ersten Benutzung einen Regenmesser aufzustellen. Diesen gibt es im Baumarkt und er misst die genaue Wassermenge pro Quadratmeter.
Für Rasen auf Sandboden gilt bei Trockenheit die Regel: alle drei bis vier Tage mit 10 bis 15 Litern Wasser pro Quadratmeter versorgen. Bei Lehmboden genügt es, einmal pro Woche 15 bis 20 Liter pro Quadratmeter zu geben.
Ein Tipp vom Nabu lautet: Wildkräuter im Garten einfach mal stehenlassen, statt alles auf einen superkurzen Golfrasen zu trimmen. Dann ist weniger Gießen nötig. Eine Wildblumenwiese mit heimischen Pflanzen kommt laut Nabu sogar komplett ohne künstliche Bewässerung aus. (dpa/red)
Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.
