Die Stadt Köln hat bestätigt: Für Schulen soll es keine Klimaanlagen geben. Doch wie sieht es für Kitas aus?
„Noch in diesem Jahr“Bullenhitze in Köln: OB hat gute Nachrichten für Kitas

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Anders als in Schulen soll es in Kölner Kitas Klimaanlagen geben dürfen (Symbolbild).
In den kommenden Jahren sorgt der Klimawandel für immer höhere Temperaturen im Sommer, in diesem Jahr wurde der Kölner Hitzerekord von 1947 geknackt. Und Kölner Schüler und Lehrer? Dürfen weiterschwitzen. Das sorgte zuletzt für viel Unmut, auch bei den Eltern, man spricht von „unzumutbaren Arbeitsbedingungen“.
Doch die Stadt Köln bleibt dabei: Sie will wegen CO₂-Emissionen und Kosten keine Klimaanlagen. Auch nicht, wenn Schulen neu gebaut werden, wie zum Beispiel in Nippes: Die geplante 200-Millionen-Schule dort wird keine Klimaanlage bekommen.
„Verwaltung arbeitet mit Hochdruck daran“
Ein Grund: die städtischen Energieleitlinien. Der Einsatz von Klimaanlagen soll laut Stadt demnach vermieden werden, da sie CO₂ ausstoßen, hohe Anschaffungs- und Betriebskosten nach sich ziehen, die Stromversorgung strapazieren und die Umgebung aufheizen. Doch es gibt Ausnahmen, beispielsweise für Museumsdepots. Oder Kitas.
Während also zahlreiche Kölner Schulen wohl noch eine ganze Weile auf Abkühlung hoffen müssen, gibt es für die Kindertagesstätten der Stadt Hoffnung. Hier möchte die Stadtverwaltung nach der letzten Hitzewelle schnell aktiv werden.
Kölns OB Torsten Burmester kündigte im Gespräch mit dem „Kölner Stadt-Anzeiger“ an: „In den Räumlichkeiten von Kitas müssen auch bei starker Hitze Temperaturen herrschen, bei denen sich dort Kinder und Mitarbeitende aufhalten können. Entsprechend arbeitet die Verwaltung mit Hochdruck daran, die am stärksten belasteten Standorte noch in diesem Jahr mit Klimaanlagen auszustatten.“ (red)
