Nach Salmonellen-Ausbruch Nach großen Rückruf: Jetzt ermittelt die Justiz gegen Ferrero

Der Süßwarenkonzern Ferrero rief zwei Wochen vor Ostern wegen einer Salmonellen-Infektionen mehrere Süßigkeiten zurück. Bereits am Freitag (8. April) schlossen die zuständigen Behörden die Fabrik in Belgien, nun ermittelt auch die Staatsanwaltschaft.

Nach dem Salmonellen-Ausbruch bei Ferrero ermittelt die belgische Staatsanwaltschaft gegen den Süßwarenriesen. Die Ermittlungen stehen in Verbindung zu einer Fabrik in Arlon, die Ferrero vergangene Woche auf Behörenanweisung schließen musste, wie die Nachrichtenagentur Belga und andere Medien am Montag unter Berufung auf die Staatsanwaltschaft der belgischen Provinz Luxemburg berichteten.

Zuvor waren Hunderte Salmonellen-Fälle in ganz Europa mit dort produzierten Süßigkeiten in Verbindung gebracht worden.

Ferrero-Skandal: Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Süßwarenriesen

Die Aufsichtsbehörde Afsca hatte Ferrero am Freitag die Produktionslizenz für das Werk in Arlon vorübergehend entzogen, bis alle Regeln und Anforderungen der Lebensmittelsicherheit erfüllt seien. Außerdem wurden alle „Kinder“-Schokoladenprodukte, die in Arlon gefertigt wurden, zurückgezogen.

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Ferrero hatte zuvor bekanntgegeben, dass Salmonellen bereits am 15. Dezember 2021 in dem Werk entdeckt wurden. Salmonellen seien in einem Sieb am Auslass von zwei Rohstofftanks festgestellt worden.

Die daraus gefertigten Produkte seien daraufhin zurückgehalten worden. Der Filter sei ausgetauscht und Kontrollen der unfertigen und fertigen Produkte seien gesteigert worden. (dpa)

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