Rosenkohl einfrieren So schmeckt er aromatisch und lecker

Rosenkohl einfrieren: Mit der richtigen Methode bleibt er aromatisch.

Rosenkohl einfrieren: Mit der richtigen Methode bleibt er aromatisch.

Rosenkohl einfrieren und das ganze Jahr über genießen? Mit den richtigen Tricks schmeckt er weiterhin aromatisch und frisch.

Rosenkohl ist ein beliebtes Wintergemüse. Mit seinem nussigen Geschmack ist er vielseitig einsetzbar und enthält nebenher auch jede Menge wichtige Vitamine und Mineralien wie Vitamin C, B Vitamine, Folsäure, Eisen, Kalium und Phosphor sowie Antioxidantien. 

Da Rosenkohl nur von September bis Februar Saison hat, muss man ihn haltbar machen und einfrieren, wenn man das ganze Jahr etwas von ihm haben möchte. Wir verraten, wie Rosenkohl lange frisch bleibt und haben die besten Tipps, um ihn so zu konservieren, dass er sein Aroma behält.

Wie lange ist Rosenkohl haltbar?

Bei falscher Lagerung wird Rosenkohl schnell welk. Nicht geeignet ist deshalb eine Lagerung bei Zimmertemperatur. Im Kühlschrank hält sich Rosenkohl jedoch vier bis sieben Tage lang, denn er reift nicht nach und ist auch nicht kälteempfindlich. Im Gegenteil wird durch kühle Temperaturen die Zuckerproduktion des Kohls angeregt, wodurch sein Geschmack süßlicher wird.

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Am besten lagern Sie Rosenkohl im Kühlschrank in einem feuchten Tuch. Beim Einfrieren ist es wichtig, dass Sie die Röschen vorher in Salzwasser blanchieren.

Frischen Rosenkohl erkennt man daran, dass die Röschen fest und noch verschlossen sind. Die Schnittstelle ist zudem hell. Bekommt der Rosenkohl hingegen bereits gelbliche Blätter und die Schnittstelle verfärbt sich bräunlich, ist das Gemüse nicht mehr frisch.

Kann man Rosenkohl einfrieren?

Da Rosenkohl nicht ewig haltbar ist, bietet es sich an, ihn einzufrieren. Das ist mit der richtigen Vorgehensweise problemlos möglich. Rosenkohl lässt sich nach der passenden Vorbereitung entweder roh, blanchiert oder gekocht einfrieren.

Frischen Rosenkohl einfrieren: So geht’s richtig

  • Welke Blätter vom Rosenkohl entfernen.
  • Die Kohlköpfe gründlich waschen und danach gut abtropfen lassen und vorsichtig trocken tupfen.
  • Den Strunk kreuzweise einritzen, damit er später gleichmäßig garen kann.
  • Je nachdem den Rosenkohl blanchieren, kochen oder direkt in Gefrierbeuteln oder Glasbehältern einfrieren.

1. Rosenkohl roh einfrieren, ohne blanchieren

Wird der Rosenkohl direkt nach dem Putzen eingefroren, bleibt er in der Regel schön knackig, wenn er zu einem späteren Zeitpunkt zum Kochen verwendet wird. Achten Sie darauf, die Behälter nicht zu stark zu befüllen, da der Rosenkohl sonst Druckstellen entwickeln kann.

2. Rosenkohl blanchieren und einfrieren

Um das Aroma von Rosenkohl optimal zu konservieren, sollte er vor dem Einfrieren blanchiert werden, denn dadurch werden Keime abgetötet und Enzyme deaktiviert, die für den Abbau von Vitaminen verantwortlich sind. Dazu geht man wie folgt vor:

  • Die Kohlköpfe am Strunk kreuzweise einritzen.
  • Den Rosenkohl für etwa drei Minuten in kochendes Salzwasser geben.
  • Anschließend direkt in einer Schale mit Eiswasser abschrecken.
  • Gut abtropfen lassen und vorsichtig trocken tupfen.
  • In Gefrierbeuteln oder Glasdosen einfrieren. Für optimales Aroma kann man den Rosenkohl vakuumieren und einfrieren.

Tipp: Damit die Röschen später nicht aneinander kleben und einzeln entnommen werden können, kann man sie vor dem Einfrieren schockfrosten. Dafür werden sie einzeln auf einen Teller oder ein Backblech gelegt und für ca. eine Stunde ins Gefrierfach gegeben. Anschließend werden sie zum Einfrieren in entsprechende Behälter gefüllt.

3. Gekochten Rosenkohl einfrieren

Haben Sie Rosenkohl gekocht und Reste übrig, können Sie auch diese problemlos einfrieren. Egal, ob das Gemüse gebraten wurde oder mit Soße zubereitet wurde, gekochten Rosenkohl können Sie einfach alles fertiges Gericht einfrieren.

Hilft Einfrieren bei bitterem Rosenkohl?

Wird Rosenkohl zu früh geerntet, kann er bitter schmecken. Das liegt daran, dass erst kühle Temperaturen dafür sorgen, dass Rosenkohl mild und süßlich schmeckt.

Schmeckt frischer Rosenkohl bitter, kann es deshalb helfen, ihn einzufrieren. Das sorgt dafür, dass die Zuckerproduktion angeregt wird. Bereiten Sie die Kohlköpfe später zu, werden Sie feststellen, dass sie ihren bitteren Geschmack verloren haben.

So werden Kräuter richtig eingefroren:

Gefrorenen Rosenkohl zubereiten: Vorher auftauen?

Um eingefrorenen Rosenkohl zu verwenden, sollte er nicht erst aufgetaut werden. Stattdessen wird er sofort in zum Beispiel kochendes Wasser gegeben. So behält

Rosenkohl einfrieren: Wie lange ist er haltbar?

Mit der richtigen Vorbereitung ist eingefrorener Rosenkohl zehn bis zwölf Monate haltbar und kann bis zur nächsten Rosenkohl-Saison genossen werden. 

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