Bärlauch einfrieren So lässt er sich haltbar machen

Bärlauch einzufrieren, ist eine der besten Methoden, um das Kraut haltbar zu machen.

Bärlauch einzufrieren, ist eine der besten Methoden, um das Kraut haltbar zu machen.

Bärlauch einfrieren: im Ganzen, gehackt oder als leckeres Bärlauch-Pesto. So lässt sich das Kraut am besten konservieren, ohne Aroma zu verlieren.

Sobald die Tage wieder wärmer werden und der Frühling naht, hat auch Bärlauch wieder Saison und bedeckt die Böden der heimischen Wälder. Das Kraut überzeugt nicht nur durch seinen intensiven, knoblauchähnlichen Geschmack, sondern soll auch das Immunsystem stärken und die Verdauung anregen.

Im Gegensatz zu anderen Kräutern, die fast das ganze Jahr über geerntet werden können, hat Bärlauch aber nur etwa zwei Monate lang Saison. Sobald das Wildkraut Blüten ausbildet, verliert es nämlich sein typisches Aroma. Von März bis Mai lässt sich Bärlauch jedoch zu Bärlauch-Butter, Suppen oder Bärlauch-Pesto verarbeiten.

Doch um Bärlauch das ganze Jahr über genießen zu können, muss er haltbar gemacht werden. Das klappt zum Beispiel, indem das Kraut getrocknet oder eingefroren wird. Wir verraten, wie sich das Aroma am besten erhalten lässt.

Kann man Bärlauch einfrieren oder trocknen?

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Ja, Bärlauch lässt sich sowohl einfrieren, als auch trocknen. Das typische Aroma bleibt aber besser erhalten, wenn der Wildknoblauch eingefroren wird. So kann er bei Bedarf einfach aus dem Gefrierfach genommen und direkt weiterverarbeitet werden.

Bärlauch ernten: Wichtige Tipps

Frischer Bärlauch wird am besten zwischen März und Mai geerntet, bevor er anfängt zu blühen. Schneiden Sie die Blätter unten am Boden mit einem scharfen Messer ab.

Aber Vorsicht: Überprüfen Sie immer, ob es sich wirklich um Bärlauch handelt und keinen giftigen Doppelgänger wie Maiglöckchen oder auch Herbstzeitlosen und Aronstab.

Eine Möglichkeit Bärlauch zu erkennen, besteht beispielsweise darin, die Blätter zwischen den Händen zu reiben. Bärlauch verströmt dabei seinen typischen Duft nach Knoblauch.

Geerntet hält sich frischer Bärlauch etwa zwei Tage im Kühlschrank.

Frischen Bärlauch einfrieren: So geht's richtig

  • Bärlauchblätter unter heißem Wasser gründlich waschen und abrubbeln und anschließend mit Küchenpapier trocken tupfen.
  • Bärlauch in Schraubgläser, Gefrierbeutel oder Brotdosen aus Glas füllen.
  • Ins Gefrierfach stellen und bei Bedarf, die gewünschte Menge entnehmen.

1. Bärlauch einfrieren: Im Ganzen

Wenn es ganz schnell gehen muss, kann Bärlauch einfach im Ganzen eingefroren werden. Dafür einfach zu Bündeln zusammenfassen und in Gefrierbeutel oder andere Behälter geben und ins Gefrierfach stellen.

Haltbarkeit: In der Tiefkühltruhe hält sich das Kraut etwa 6 Monate, bevor er beginnt, an Geschmack zu verlieren.

Wenn es schnell gehen muss, kann Bärlauch im Ganzen eingefroren werden.

Wenn es schnell gehen muss, kann Bärlauch im Ganzen eingefroren werden.

2. Frischen Bärlauch einfrieren: Gehackt im Glas

Bärlauch kann vor dem Einfrieren kleingehackt werden, um ihn später besser portionieren zu können. Dafür wird der gewaschene und getrocknete Bärlauch auf die gewünschte Größe zurechtgeschnitten und anschließend in passende Behälter, wie ein Schraubglas gegeben und eingefroren. So lässt sich Bärlauch einfrieren, wenn es mal schnell gehen muss.

Haltbarkeit: Gehackter Bärlauch hält sich in der Tiefkühltruhe etwa 6 Monate.

3. Frischen Bärlauch einfrieren: Portionsweise in Eiswürfelformen

Noch praktischer als das Wildkraut kleingeschnitten im Glas einzufrieren, ist es, den Bärlauch in Eiswürfelformen einzufrieren. Dadurch lässt sich das Kraut später besonders gut aus dem Gefrierfach entnehmen und zum Kochen einsetzen.

Der gewaschene Bärlauch wird dafür zunächst mit einem Pürierstab zerkleinert. Wer mag, kann noch ein wenig Olivenöl hinzugeben. Die Masse wird anschließend in Eiswürfelformen gefüllt und in den Gefrierschrank gestellt. Bei Bedarf kann später einfach ein Kräuterwürfel entnommen werden.

Haltbarkeit: Bärlauch hält sich in der Gefriertruhe etwa 6 Monate.

Bärlauch haltbar machen: Eingefrorene Kräuterwürfel lassen sich perfekt portionieren.

Bärlauch haltbar machen: Eingefrorene Kräuterwürfel lassen sich perfekt portionieren.

4. Bärlauch-Pesto einfrieren

Eine weitere Methode, um Bärlauch haltbar zu machen - ohne Einfrieren, ist die Herstellung von Bärlauch-Pesto. Dafür wird frischer Bärlauch zusammen mit klassischen Zutaten wie Pinienkernen, Parmesan, Olivenöl und Salz püriert.

Das Tolle an Bärlauch-Pesto: Es schmeckt nicht nur hervorragend, sondern wenn hygienisch gearbeitet wurde und die Masse mit genügend Öl bedeckt ist, hält sich das Pesto auch im Kühlschrank mehrere Wochen.

Doch Bärlauch-Pesto einfrieren, ist genauso möglich. Dafür wird die Masse am besten in Eiswürfelformen gefüllt, um sie portionierbar zu machen. Aber auch im Glas lässt sich das Bärlauch-Pesto einfrieren. Die Gläser sollten jedoch nur zu zwei Dritteln befüllt werden, damit sie beim Einfrieren nicht zerbrechen.

Haltbarkeit: Bärlauch-Pesto hält sich im Gefrierfach etwa 3-4 Monate.

4. Bärlauch-Butter einfrieren

Genauso lecker wie Pesto ist auch Bärlauch-Butter. Um sie länger genießen zu können, zum Beispiel auch im Sommer beim Grillen, kann die zubereitete Butter eingefroren werden.

Um Bärlauch-Butter herzustellen, wird 250 Gramm weiche Butter mit einem Bund fein gehacktem Bärlauch vermengt und anschließend mit etwas Salz abgeschmeckt. Anschließend die Butter in Eiswürfelbehälter füllen und einfrieren.

Haltbarkeit: Bärlauch-Butter hält sich eingefroren für etwa 3 Monate.

Wie verarbeitet man gefrorenen Bärlauch?

Ganze oder gehackte Bärlauchblätter sollten nicht aufgetaut, sondern direkt verarbeitet werden, da sie sonst matschig werden und Aroma verlieren können. Bärlauch-Butter oder -Pesto hingegen kann im Kühlschrank auftauen.

Weitere Kräuter richtig einfrieren:

Bärlauch haltbar machen, ohne einfrieren

Bärlauch haltbar machen, geht auch ohne einfrieren. Zum Beispiel als Bärlauch-Öl, welches das Aroma des Krauts optimal konservieren kann und zum Beispiel zum Verfeinern von Salaten benutzt werden kann.

Um Bärlauch haltbar zu machen, werden die Blätter zunächst in Streifen geschnitten und in ein Schraubglas gegeben. Anschließend mit Olivenöl auffüllen und verschlossen an einem kühlen Ort für zwei bis drei Wochen ziehen lassen. Zum Schluss kann das fertige Öl durch ein feines Sieb gegossen und in eine Flasche umgefüllt werden.

Wie kann man sich vor dem Fuchsbandwurm auf Bärlauch schützen?

Beim Sammeln von Beeren, Pilzen und auch Wildkräutern im Wald besteht die Gefahr, dass sich Eier vom Fuchsbandwurm auf den gesammelten Lebensmitteln befinden.

Kann man Fuchsbandwurm abwaschen?

Ja, nach dem Sammeln von frischem Bärlauch ist es besonders wichtig, das Kraut gründlich unter heißem Wasser zu waschen und gründlich abzureiben, um eventuelle Eier des Fuchsbandwurms abzuwaschen. So wird das Risiko einer Ansteckung auf ein Minimum reduziert.

Kann man den Fuchsbandwurm durch Einfrieren töten?

Nein, das Einfrieren von frischem Bärlauch hilft leider nicht gegen den Fuchsbandwurm. Grund dafür ist, dass die Eier auch Minusgrade überleben.

Fuchsbandwurm durch Hitze abtöten

Hitze hingegen ist ein wirksames Mittel gegen den Fuchsbandwurm. Durch Kochen und Braten werden die Parasiten zuverlässig abgetötet. Da beim Blanchieren von Bärlauch aber Inhaltsstoffe und Aroma verloren gehen, ist diese Methode nur teilweise ratsam.

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