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Hütten, Jausen, SteigeDie schönsten Genusswanderungen im Zillertal

Zwei Wanderinnen stoßen mit einem Hüttenwirt auf der Terrasse einer Hütte mit Blick in die Berge an.

Copyright: TVB Mayrhofen

Beim „Zillertal Schwarzenstein Friendship Trip“ gönnen wir uns ein frisches Zillertaler Bier an der Greizer Hütte.

Das Zillertal mal abseits von Ski und Rodel: Wir haben acht schöne Wanderungen mit Gastro-Tipps von Fügen bis Hintertux zusammengestellt.

Das Zillertal hat auch außerhalb der Skisaison viel zu bieten. Von Fügen über Mayrhofen bis Hintertux gibt es zahlreiche Wanderungen zu urigen Hütten, in denen uns die Wirte mit regionalen Schmankerln verwöhnen.

Höhepunkt ist in jedem Jahr die „Kölsche Hüttenwoche“ im Herbst. EXPRESS.de hat für Outdoor-Enthusiasten acht Genusswanderungen im Zillertal zusammengestellt.

Tour 1: Fügen

Vom Parkplatz an der „Jausenstation Schellenberg“ wandern wir auf den Fügenberg und erreichen nach dreieinhalb Stunden die „Geolsalm“. Auf der großen Sonnenterrasse verwöhnt uns Birgit Penz mit einem kalten Almdudler und leckeren Speisen.

Eine kleine, aus Bruchsteinen gefertigte Almhütte schmiegt sich in die grüne Rasenflanke eines Berges.

Copyright: GartAlm

Urig schmiegt sich die „GartAlm“ an den Berg. Die kleine Alm kann vom Parkplatz an der Jausenstation Schellenberg oder von der Bergstation der Spieljochbahn aus erwandert werden.

Nur weitere 20 Minuten entfernt liegt die urige „GartAlm“, die von Familie Dornauer vom Hotel Hubertus bewirtschaftet wird. Diese kann man auch in nur eineinhalb Stunden von der Bergstation der Spieljochbahn aus erreichen.

Tour 2: Zell am Ziller

Vom Ort wandern wir in vier Stunden über den Rohrberg zur Erlebniswelt „Rosenalm“. Wer es gemächlicher angehen möchte, nimmt die Gondel und erreicht die Alm von der Bergstation in einer Stunde.

Zwei Mädchen spielen auf einem Abenteuerspielplatz im Wald an einer hölzernen Rutsche.

Copyright: Zillertal Arena

Ein Riesenspaß für kleine Wanderinnen und Wanderer ist der Abenteuerspielplatz Fichtenschloss Rosenalm.

Oben erwartet uns eine leichte Wanderung durch die mystische Welt von Fichtenschloss und Fichtensee. Der Weg ist auch mit dem Kinderwagen passierbar. Danach ist eine Einkehr in der urigen „Wiesenalm“ der krönende Abschluss.

Tour 3: Gerlos

Die Schmankerlhütte „Kreuzwiesenalm“ auf dem Gerlosberg erwandern wir von Erlach (2,5 Stunden) oder in gut einer Stunde von der Bergstation Rosenalmbahn. Von dort nehmen wir den Wanderweg 10 und am Gebirgsbach entlang hinauf zur Alm.

Eine Almhütte mit großer Sonnenterrasse und Blick auf die Berge

Copyright: Heim

Essen mit Aussicht: In der Schmankerlhütte Kreuzwiesenalm auf dem Gerlosberg gibt es leckere regionale Kost wie Zillertaler Kasspatzln.

Auf der Sonnenterrasse oder in der Stube mit Kachelofen beschert uns Josef Martin Heim regionale Kost wie Kasspatzln oder Tiroler Gröstl. Es gibt auch oft Live-Musik und einen Spielplatz mit Klettergeräten, Wasserrad und Gokarts.

Tour 4: Mayrhofen

Vom Ortskern aus wandern wir am Zillergrund entlang und in Serpentinen hoch auf den Brandberg. Nach dem Anstieg haben wir am „Steinerkogl“ einen traumhaften Blick ins Tal. Hier ist auch ein idealer Ausgangspunkt für Wanderungen und Bergtouren über beschilderte Wege unterschiedlichen Schwierigkeitsgrads.

Eine Berghütte mit Biergarten auf einer Wiese inmitten hoher Berge

Copyright: Häusling Alm

Die „Häusling-Alm“ mit ihrem Gastgarten ist ein schönes Wanderziel von Mayrhofen aus.

Der Abstieg führt dann in weiten Schleifen in den Zillergrund, wo als Ziel die „Häusling-Alm“ mit ihrem schönen Gastgarten wartet. Die Familie Rahm verwöhnt uns mit regionalen Gerichten, Apfelstrudel und hauseigenem Honig.

Tour 5: Ginzling

Vom Bergsteigerdorf führen mehrere schöne Touren zu bewirtschafteten Hütten. Von Breitlahner aus erreicht man zunächst die „Berliner Hütte“. Von dort führt der Weg weiter zur „Schwarzensteinhütte“, die wie eine schwarze Zinne auf dem Berg thront. Diese Route umfasst eine leichte Gletschertour mit einem längeren Zustieg.

Eine Hütte die aussieht wie ein Bunker mit Schießscharten ragt auf kargen Felsen hoch auf einem Berggipfel empor.

Copyright: H. Wisth

Die Schwarzensteinhütte ist die höchste Schutzhütte der Zillertaler Alpen und ragt wie eine Zinne empor.

Eine andere Route führt über das Floitental zur „Greizer Hütte“. Von dort geht es über den Gletscher zur „Schwarzensteinhütte“. Hüttenwirtin Margit Ainhauser verwöhnt uns mit einem Drei-Gänge-Menü, wobei sowohl Fleischliebhaber als auch Vegetarier berücksichtigt werden.

Tour 6: Finkenberg

Die Almbahn bringt uns zur Mittelstation, von wo wir den BergWaldWeg (4,6 Kilometer) bis zur Bergstation der Penkenbahn gehen. Dort erwartet uns die Stammhütte der „Kölschen Hüttenwoche“, das „KaserMandl am Penken“.

Rustikale, große Berghütte auh Holz mit Biergarten und roten Sonnenschirmen

Copyright: KaserMandl

Die Musikantenalm KaserMandl am Penken ist die Stammhütte der „Kölsche Hüttenwoche“.

Auch hier gibt es oft Live-Musik und es bieten sich verschiedene Wanderungen wie der Bergwiesenweg Penkenjoch oder Rundwanderweg an. Man kann zurückwandern oder mit der Almbahn zum Ausgangspunkt zurückkehren.

Tour 7: Tux

Von Lanersbach wandern wir gemütlich über gut ausgebaute Wege durch den Wald begleitet von herrlichen Ausblicken auf die umliegenden Berge zur auf 1740 Meter hoch gelegenen „Höllensteinhütte“.

Zünftige Holzhütte in den Bergen mit Sonnenterrasse

Copyright: Erler

Die „Höllensteinhütte“ im Tuxertal belohnt mit Tiroler Spezialitäten, einer sonnigen Terrasse und Blick auf die Tuxer Alpen.

Oben angekommen, belohnt uns Familie Erler in ihrer „Höllensteinhütte“ mit Tiroler Spezialitäten, einer sonnigen Terrasse und Blick auf die Tuxer Alpen. Wer möchte, kann auch noch weiter zur „Grieralm“ von Silvia Wildauer wandern.

Tour 8: Hintertux

Vom Parkplatz der Gletscherbahn wandern wir in einer Stunde zur „Bichlalm“. Hier auf 1695 Metern empfängt uns Familie Klausner ab dem 29. Mai 2026 mit typischen Jausen-Speisen und bietet drei Hütten- und einen Ripperl-Abend (freitags) an.

Ein Bergrestaurant inmitten karger Felsen.

Copyright: imago/Eibner Europa

Refugium in der kargen Landschaft: Tuxer Fernerhaus hoch in den Alpen.

Wer noch höher hinaus möchte, kann über gut begehbare Wege in zwei Stunden das „Tuxer Fernerhaus“ mit Restaurant und Schirmbar erreichen.

Zauberhaftes Zillertal: So komme ich hin

Mit dem Auto geht es in ca. 7 1/2 Stunden vom Rheinland aus ins Zillertal. Mit der Bahn (Urlaubs-Express) geht es von Düsseldorf, Köln und Bonn bis nach Jenbach (ab 129 Euro pro Person pro Strecke) und dann mit der Zillertalbahn weiter.

Wohnmobil fährt über eine Straße am Meer auf Romo

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