Mysteriös Diese Zimmer-Nummer in Hotels ist ein Geheim-Code unter Kiffern

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Wo bitte ist denn die Zimmernummer 420?

Dass die 13 bei uns als Unglückszahl gilt und die Ziffer in Hotelsund Flugzeugen häufig ausgelassen wird, ist bekannt. Aber es gibt noch viele andere Zahlen mit einem schlechten Ruf, die in der Tourismusbranche teilweise vermieden werden:

420: Geheimcode unter Kiffern

Unter Kiffern gilt die 420 einer Legende nach als geheimer Code. Demnach hat sich eine Gruppe Schüler, die sich die „Waldos“ nannten, seit 1971 im kalifornischen San Rafael nach der Schule immer um 4.20 nachmittags  zum gemeinschaftlichen Joint-Rauchen getroffen. Der Code habe sich danach generationen- und länderübergreifend verbreitet, schreiben die Waldos, die sich inzwischen selbst vermarkten auf ihrer eigenen Internetseite.

Seither gelte auch der „4/20“, wie man den 20. April nach US-Datumsschreibweise nennt, unter Kannabiskonsumenten als Feiertag, so das einschlägige Medium High Times. Deshalb soll die Zimmernummer 420 in einigen US-Hotels absichtlich ausgelassen werden, weil Kiffer sich dort angeblich gerne zu Cannabis-Orgien treffen oder das Schild mit der Zimmernummer als Trophäe abschrauben.

Auf Instagram jedenfalls teilen Nutzer unter dem Hashtag #room420 alles Außergewöhnliche rund um die Zahl 420, etwa ihr offensichtliches Fehlen:

4: Die Zahl des Todes

Die Ziffer „4“ gilt in China als Unglückszahl, weil ihre Aussprache auf Mandarin dem Klang des Wortes „sterben“ ähnelt, wie das Fachmagazin „China 21“ schreibt. In vielen Hotels fehle die vierte Etage deshalb. Auch in Kombination sei die Zahl unter Umständen problematisch: 514 höre sich demnach ausgesprochen etwa an wie „ich werde sterben“. Auch auf die 14. Etage verzichten demnach einige chinesische Hotels: Die 14 klinge wie „sterben wollen“.

17: Unglückszahl in Italien

Wie die 13 uns Deutschen, verheißt die 17 den Italienern Unglück. Das liegt daran, dass ein Anagramm der römischen Schreibweise der 17 (nämlich XVII) folgendermaßen lautet: „VIXI“, was „ich habe gelebt“ bedeutet, also „ich bin tot“. Die italienische Fluglinie Alitalia verzichtet deshalb etwa auf eine 17. Reihe.

(dmn)

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