Günstig & genial: Sightseeing per Fähre in 7 Städten
Der Deutschlandticket-TrickUnd 6 weitere Städte, in denen die Fähre die beste Rundfahrt ist

Copyright: Holger Hollemann/dpa/dpa-tmn
In Stockholm fahren diverse Fähren von zentralen Anlegestellen - zwischen den großen Inseln, auf denen die schwedische Hauptstadt liegt. Aber auch zu den entfernteren Schären.
In Städten am Wasser sind Fähren oft das Herzstück des Alltags. Die Leute hier nutzen sie für den Weg zur Arbeit oder für einen Trip zu Freunden. Für Reisende sind sie ein echter Knaller: Sie kosten kaum was, man ist mitten im Leben der Locals und kriegt eine völlig neue Sicht auf die City. Genau das bieten die Fähren in diesen 7 Traum-Metropolen.
1. Stockholm: Abtauchen in die Schären-Idylle
Stockholm, die Hauptstadt Schwedens, verteilt sich über 14 Inseln. Ringsherum: der berühmte Schärengarten. Das sind Tausende Mini-Inseln, eine krasse Mischung aus Ostseewellen, dichten Wäldern und süßen Holzhäuschen. Von den Hauptanlegern Strömkajen oder Slussen starten die Fähren raus in dieses Paradies. Der Stadtlärm? Ist nach wenigen Minuten nur noch eine ferne Erinnerung.
Für einen ganzen Tag auf dem Wasser ist die Linie 83 von Strömkajen nach Vaxholm ein super Tipp. Wer nur eine schnelle Flucht aufs Wasser will, nimmt die Linie 82 von Slussen zur Insel Djurgarden, wo das Vasa-Museum und der Freizeitpark Gröna Lund warten. Die „SL-Fähren“ könnt ihr einfach mit einem normalen ÖPNV-Ticket nehmen. Das klappt sogar bei manchen Strecken der „Waxholmsbolaget“. Eine Fahrkarte für 75 Minuten schlägt mit 43 Kronen zu Buche, also knapp vier Euro.
2. Hamburg: Hafen-Tour zum Sparpreis
Klar, man kann sich in eine teure Barkasse setzen und bei 'nem Schnack durch den Hafen tuckern. Aber mal ehrlich: Den Blick auf Docks, Elphi und Landungsbrücken gibt's auch mit den Hadag-Fähren. Und das für viel weniger Zaster! Einzelfahrten liegen bei etwa vier Euro, und wer das Deutschlandticket hat, zahlt gar nichts.

Copyright: Markus Scholz/dpa/dpa-tmn
Hafenpanorama für einen schmalen Taler: Das bietet die Hamburger Fährlinie 62.
Die absolute Kult-Strecke ist die „Linie 62“. Die startet an den Landungsbrücken, vorbei am Fischmarkt, bis nach Övelgönne an den Elbstrand. Oder man ist schlau, bleibt einfach sitzen und schippert bis zur Endhaltestelle Finkenwerder. Dort hat der Flugzeug-Gigant Airbus sein gigantisches Gelände.
3. New York: Die Skyline vom Wasser aus – der ultimative Blick
Die krasseste Skyline der Welt vom Wasser aus sehen? Das machen die meisten Touris in New York mit der Fähre vom Battery Park zur Freiheitsstatue auf Liberty Island. Es gibt dafür aber nur eine offizielle Firma: die „Statue City Cruises“. Die Tour inklusive Inselbesuch geht bei 26 US-Dollar (etwa 22 Euro) los.

Copyright: Jen Davis/NYC Tourism & Conventions/dpa-tmn
Farblich auffällig - und völlig kostenlos: Die Staten Island Ferry fährt in New York zwischen Manhattan und Staten Island und passiert dabei die Freiheitsstatue.
Aber Achtung, hier kommt der Profi-Tipp: Wenn euch der Blick auf die Statue und die Skyline genügt, macht es wie die echten New Yorker. Nehmt einfach die kostenlose „Staten Island Ferry“, die tuckert direkt an der Insel vorbei. Wollt ihr mal unter der legendären Brooklyn Bridge durchschippern? Dann nehmt die East River Route der „NYC Ferry“ ab Pier 11/Wall Street (kostet ab 4,50 US-Dollar).
4. Istanbul: Pendeln zwischen zwei Kontinenten
Der Bosporus: Diese Wasserstraße teilt die gigantische Metropole und ist gleichzeitig die Trennlinie zwischen Europa und Asien. Ein absolutes Highlight für jeden, der Istanbul besucht. Richtig echt und spottbillig kommt man mit den öffentlichen Fähren von „Şehir Hatları“ über die Meerenge. Das machen laut dem Unternehmen jedes Jahr um die 40 Millionen Leute so.

Copyright: Oliver Weiken/dpa/dpa-tmn
Eine Fähre verkehrt vor der Süleymaniye-Moschee in Istanbul: Mehrere Linien kreuzen den Bosporus.
Für eine Tour mit Wahnsinns-Aussicht solltet ihr die Fähre nehmen, die von den Anlegern Karaköy oder Eminönü (Europa-Seite) nach Kadiköy (Asien-Seite) übersetzt. Der Preis pro Fahrt: lächerliche 59 Lira, was etwas mehr als einem Euro entspricht.
5. Sydney: Sightseeing und Surfer-Vibes in einem Rutsch
Einmal mit der Fähre am weltbekannten Opernhaus und der ikonischen Harbour Bridge vorbeifahren, direkt zu den Stränden von Manly Wharf. Die „Manly Fast Ferry“ macht's möglich. Sie startet am Circular Quay im Zentrum und liefert in nur 20 Minuten die volle Ladung Sightseeing und Surfer-Stimmung.

Copyright: Carola Frentzen/dpa/dpa-tmn
Das Sydney Opera House ist eine Architektur-Ikone: Die Manly Fast Ferry fährt direkt an dem Opernhaus vorbei.
Diese schnelle Fähre gehört zum öffentlichen Verkehrsnetz von Sydney. Für eine einfache Fahrt legen Erwachsene etwas über zehn australische Dollar hin (das sind circa sechs Euro).
6. Hongkong: Für 50 Cent durchs Lichtermeer
Kein Witz! Besonders am Abend, wenn die ganze Stadt ein einziges Glitzermeer ist, ist eine Fährfahrt durch den Hafen von Hongkong der absolute Hammer. Die Schiffe der „Star Ferry“ pendeln quasi nonstop zwischen den Anlegern Central und Tsim Sha Tsui. Ein Trip kostet nur vier bis fünf Hongkong-Dollar, was tatsächlich ungefähr 50 Cent sind.

Copyright: Andreas Drouve/dpa-tmn
Wolkenkratzer-Schlucht: Durch den Hafenbereich von Hongkong (mittig im Bild) kreuzen die Fähren von Star Ferry - vor allem bei Dunkelheit ein Erlebnis.
Wenn ihr einen ganzen Tag übrig habt, macht doch einen Ausflug auf eine der Inseln wie Cheung Chau oder Peng Chau. Dort warten Strände und chillige Wanderrouten auf euch. Die Boote starten an der Central-Station.
7. Venedig: Günstig gondeln im Wasserbus
In der Lagunenstadt gibt es die Wasserbusse, die sogenannten Vaporettos. Die sind nicht nur super praktisch, um von A nach B zu kommen, sondern auch die perfekte Spar-Alternative für alle, denen eine Gondelfahrt zu teuer ist. Ein Ticket für 75 Minuten „kostet etwa zehn Euro“, und eine Tageskarte gibt es für ca. 25 Euro.

Copyright: Andrea Warnecke/dpa-tmn
Wer braucht da eine Gondel? Auch im Vaporetto lässt sich die Lagunenstadt vom Wasser aus erkunden - und zwar deutlich günstiger.
Die absolute Kult-Linie ist die Nummer 1. Steigt einfach am Anfang der Altstadt an der Haltestelle Ferrovia ein. Von dort aus geht es dann circa 40 Minuten lang über den Canal Grande, vorbei an der berühmten Rialtobrücke, bis hin zum Markusplatz. (dpa/red)
Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.
