Tückisches Frühlingswetter: Diese Gefahren lauern jetzt.
Gefahr im FrühlingACE warnt vor Pollenfilm, Aquaplaning und schlechter Sicht

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Plötzlicher Wetterumschwung mit Starkregen? Bei Aquaplaning sollte das Auto nicht abrupt gelenkt, gebremst oder beschleunigt werden.
Frühlingswetter am Steuer – eine echte Zerreißprobe! Sonne, Regen, Nebel im schnellen Wechsel. Das kann für Autofahrer brandgefährlich werden, ein kleiner Fehler hat oft große Folgen.
Gerade war die Fahrbahn noch trocken, im nächsten Moment prasselt ein Schauer herab. Auf dem nassen Asphalt bildet sich dann oft ein tückischer Schmierfilm aus Pollen und Blütenresten. Wie die dpa berichtet, verlängert das den Bremsweg enorm. Die Profis vom Auto Club Europa (ACE) haben einen klaren Rat.
Tempo runter und mehr Abstand halten! Denn wenn es nass ist, braucht man zum Anhalten deutlich länger.
Gefahr Aquaplaning: Schon bei 50 km/h droht Kontrollverlust
Besonders auf nasser Fahrbahn lauert die Gefahr des Aquaplanings. Abhängig vom Zustand der Reifen und der Wassermenge auf der Straße kann Ihr Auto schon ab 50 km/h ins Schwimmen geraten. Dann wird es unkontrollierbar! Der klare Rat der Experten: Fuß vom Gas, keine hektischen Lenkbewegungen und auf keinen Fall abrupt bremsen.
Verlasst euch nicht auf die Lichtautomatik
Aber nicht nur Nässe ist ein Problem. Auch Nebel, plötzliche Schauer oder die tiefstehende Frühlingssonne können Ihnen die Sicht rauben. Wichtig ist, frühzeitig das Licht von Hand einzuschalten, um für andere sichtbar zu sein. Denn die Lichtautomatik reagiert laut ACE je nach Wetterlage nicht immer zuverlässig, besonders bei Nebel.
Bei einer Sichtweite von unter 50 Metern ist die Nebelschlussleuchte Pflicht. Gleichzeitig müssen Sie Ihr Tempo auf 50 Kilometer pro Stunde drosseln. Sobald die Sicht wieder besser wird, müssen die Nebelleuchten sofort wieder aus, um den nachfolgenden Verkehr nicht zu blenden.
Der Trugschluss mit den Sommerreifen
Eine saubere Windschutzscheibe und funktionierende Scheibenwischer sind jetzt ebenfalls Gold wert, um bei tiefstehender Sonne den Durchblick zu behalten. Doch eine andere Gefahr wird oft unterschätzt: Viele können den Sommer kaum erwarten und haben nach der „O bis O“-Regel schon die Sommerreifen drauf.
Vorsicht! Gerade am frühen Morgen oder in höheren Lagen kann es im Frühling noch mal richtig kalt werden. Die Gummimischung von Sommerreifen verhärtet laut ACE bei niedrigen Temperaturen, was zu einem schlechteren Bremsverhalten und unerwartetem Fahrverhalten führen kann. Im Zweifel sollten Sie das Auto dann lieber stehen lassen.
Auf der sicheren Seite sind Sie, wenn Sie mit dem Reifenwechsel warten, bis die Temperaturen stabil über sieben Grad liegen. Außerdem wichtig: regelmäßig Reifendruck und Profiltiefe checken.
Der Gesetzgeber gibt demnach eine Profiltiefe von 1,6 Millimetern vor. Der ACE empfiehlt allerdings mindestens drei Millimeter bei Sommerreifen, vier bei Winter- und Ganzjahresreifen. (dpa/bearbeitet durch Gemini 2.5 Pro)
Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.
