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Fiese Urlaubs-GefahrExperte warnt: So stecken Sie Mücken mit Krankheiten an

Eine Mücke sitzt auf einem Arm

Copyright: Christin Klose/dpa-tmn

Mücken können nicht nur Krankheiten übertragen - sie können sich beim Stich auch erst infizieren und Viren dann an andere Menschen weitergeben.

Nach dem Urlaub können Sie Mücken mit Viren anstecken

Urlaub im Süden vorbei? Dann ist jetzt Vorsicht geboten! Wer aus den Tropen oder Subtropen heimkehrt, muss sich daheim besonders vor Mücken in Acht nehmen. „Wir empfehlen, dass Reiserückkehrer noch zwei Wochen konsequent darauf achten, damit sie die Mücken nicht anstecken“, lautet die klare Ansage von Tomas Jelinek, dem Präsidenten der Deutschen Fachgesellschaft für Reisemedizin.

Damit ihr die Mücken nicht ansteckt? Ja, richtig gelesen.

Tropen-Viren können unbemerkt eingeschleppt werden

Der Hintergrund ist ernst: Krankheitserreger, die für Dengue-Fieber oder Chikungunya verantwortlich sind, gelangen mit Urlauberinnen und Urlaubern ins Land. Speziell Dengue bleibt oft im Verborgenen, denn die Infektion zeigt häufig keinerlei Anzeichen. Wenn dann Tigermücken – die sich hierzulande vor allem im Süden ausbreiten – dieses Blut aufnehmen und anschließend einen anderen Menschen stechen, kann das Virus übertragen werden.

Das ist keine bloße Theorie, betont Jelinek. In Südeuropa gibt es seit Jahren wiederholt lokale Ausbrüche. Die Tigermücke ist dort auf dem Vormarsch, nimmt die Erreger von Heimkehrern auf und verteilt sie.

Experte warnt vor Gefahr in den Rheinauen

Mit Blick auf die Lage hierzulande wird Jelinek deutlich: „Wenn ihr beispielsweise aus Thailand zurückkommt und euch dann in die Rheinauen setzt, wo es diese Mücken gibt, dann riskiert ihr einfach, dass die Mücken infiziert werden. Das kann euch persönlich egal sein, aber es ist halt nicht nett gegenüber anderen.“ Als eines von zahlreichen Ländern gilt Thailand als Risikogebiet für das Dengue-Fieber.

Deshalb die klare Empfehlung: Auch nach der Reise im Zweifelsfall lange Klamotten tragen und Mückenschutzmittel verwenden. So vermeidet man selbst Stiche und bewahrt zugleich seine Mitmenschen vor einer potenziellen Ansteckung.

Jelinek rechnet damit, dass es bald auch bei uns zu kleineren Ausbrüchen dieser eigentlich tropischen Erkrankungen kommt. Doch laut dem Arzt kann jeder Einzelne durch ein wenig Umsicht das Risiko dafür deutlich senken. (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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