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Immer wieder krank?Neue Zahlen enthüllen die wahren Gründe für die vielen Fehltage

Krankschreibung

Copyright: Sina Schuldt/dpa

Die Anzahl der Krankheitstage ist bei AOK-Versicherten 2025 leicht gesunken.

Jeder kennt das Gefühl: Ständig läuft die Nase oder der Platz vom Kollegen bleibt schon wieder leer. Eine aktuelle Analyse zeigt nun, warum der Krankenstand so hoch ist – und ein Grund dafür ist eine echte Überraschung.

Versicherte der AOK fehlten im vergangenen Jahr durchschnittlich 23,3 Tage im Job. Das ist zwar ein leichter Rückgang zum Vorjahr (23,9 Tage), aber immer noch weit über dem Stand von 2021. Diese Daten veröffentlichte das Wissenschaftliche Institut der AOK (Wido), wie die dpa berichtet. Der bisherige Rekordwert aus dem Jahr 2022 lag bei 24,5 Tagen.

Digitaler Krankenschein deckt die Wahrheit auf

Ein wesentlicher Grund für die hohen Zahlen ist laut Wido ein statistischer Kniff: Mit der Einführung des elektronischen Krankenscheins 2022 werden jetzt auch kurze Krankheitsphasen lückenlos erfasst. Dadurch tauchen in der Statistik viel mehr kurze Ausfälle auf, die früher einfach unter den Tisch fielen.

Schnupfen und Co. sind die häufigste Ursache

Mit mehr als 80 Prozent waren akute Infekte der Atemwege der Hauptgrund für eine Arbeitsunfähigkeit. Wer sich deswegen krankmeldete, fehlte im Schnitt 5,7 Tage. An zweiter Stelle folgen mit fast 40 Prozent Beschwerden am Bewegungsapparat wie Rückenschmerzen.

Wenn die Seele leidet: Lange Ausfälle durch psychische Probleme

Ein weiterer Faktor für den hohen Krankenstand ist die Zunahme von psychischen Leiden, die Betroffene besonders lange aus dem Berufsleben reißen. „Im Vergleich zu den anderen Diagnosegruppen sind die psychischen Erkrankungen mit durchschnittlich 28,5 Arbeitsunfähigkeitstagen je Fall zudem mit den längsten Ausfallzeiten verbunden“, hieß es dazu vom Wido.

Dass es sich hierbei um eine generelle Entwicklung handelt, belegen auch andere Krankenkassen. Bereits im Januar hatte die DAK-Gesundheit, laut Meldung der dpa, ganz ähnliche Trends bei den Fehlzeiten ihrer Mitglieder festgestellt. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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