Tornado fegt über NRW! DWD bestätigt Windhose in Gronau.
Jetzt ist es amtlichDWD bestätigt Tornado in Gronau mit Windgeschwindigkeiten bis 150 km/h

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Ein Tornado hat das nordrhein-westfälische Gronau getroffen. Laut Deutschem Wetterdienst blieben weitere Unwetter in Deutschland aber weniger heftig als zunächst erwartet. (Symbolbild)
Was für Bilder! Szenen, die man sonst nur aus dem Fernsehen kennt. Über Gronau in Nordrhein-Westfalen, direkt an der Grenze zu den Niederlanden, ist eine Windhose hinweggefegt. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat das jetzt offiziell gemacht.
Der Tornado erreichte am Donnerstag die Stärke IF1, mit Windgeschwindigkeiten von rund 150 Kilometern pro Stunde. Eine gewaltige Kraft! Ob es weitere Schäden gab, wird laut DWD momentan noch geprüft.
Was ist eine Windhose eigentlich?
Ein Tornado ist eine heftige Windhose, die sich über Land bildet, wenn es enorme Temperaturunterschiede gibt. Solche Wirbelstürme treten in Mitteleuropa oft zusammen mit starken Gewittern auf. Erkennbar ist er an dem typischen Wolkenrüssel, der von einer Gewitterwolke bis zum Boden reicht.
Deutschland kam glimpflicher davon als gedacht
Doch es gibt auch eine unerwartete Entwarnung: Trotz des Tornados in NRW war die Wetterlage in Deutschland insgesamt deutlich harmloser als anfangs angenommen. Obwohl es Warnungen vor schweren Gewittern und Unwettern gab, sei die Situation am Donnerstag milder verlaufen als befürchtet, so die Bilanz der Bundesanstalt. Die Wetter-Experten vermuten auch, warum: Eine weit verbreitete Wolkenschicht könnte verhindert haben, dass sich die Luftmassen energetisch noch stärker aufladen. (dpa/red)
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