Rock am Ring & Park: Fans feiern trotz Regen und Matsch
Party im SchlammRock am Ring und im Park gestartet – Fans trotzen dem Wetter

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Ausgefallene Hüte und Outfits sind für viele Musikfans ein Muss.
Drei Tage Party, dröhnende Musik und Zehntausende Fans in Ekstase – die Festivals Rock am Ring und Rock im Park sind eröffnet. Die Veranstalter rechnen am Nürburgring mit rund 90.000 Musikbegeisterten, in Nürnberg bei Rock im Park sollen es 80.000 sein. Das Ergebnis: Die berühmten Zwillingsfestivals, auf denen traditionell die gleichen Bands zeitversetzt spielen, sind restlos ausverkauft.
Bis zum Sonntag sind auf den Bühnen in der Eifel und in Nürnberg etwa 70 Auftritte angesetzt. In Nürnberg sollen unter anderem die deutsche Metalcore-Gruppe Electric Callboy, die dänische Band Volbeat und der Rapper Marteria die Fans zum Ausrasten bringen. Am Ring startete die Metal-Formation Loathe das Festival, während auch Papa Roach, Babymetal und Limp Bizkit für den ersten Tag eingeplant waren.
Gute Laune trotz Schlamm und kühlen Temperaturen
Doch kurz vor dem ersten Auftritt kam die Abkühlung von oben: Sowohl in Nürnberg als auch am Nürburgring gingen heftige Regenschauer nieder. Die Prognose verspricht zwar trockenes Wetter, doch es soll für Juni eher frisch bleiben.
Der Stimmung der Musik-Anhänger schadete das aber nicht. „Wir sind voller Vorfreude“, sagte Thomas, der für das Festival aus Dresden nach Nürnberg kam. Eine andere Besucherin, Rebecca, fand: „Lieber im Matsch tanzen als schwitzen. Regen ist besser als zu heiß.“

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Der erste Festivaltag in Nürnberg startete mit Regen. Danach war das Wetter wechselhaft, die Laune der Fans aber gut.
Rotes Kreuz zieht erste Bilanz in Nürnberg
Viele der Festivalgänger waren schon am Donnerstag vor Ort – und feierten teils bis tief in die Nacht. Das bayerische Rote Kreuz berichtete von einem mehrheitlich ruhigen Anreisetag. Bis Freitagmorgen wurden 164 Hilfeleistungen registriert, vorwiegend aufgrund kleinerer Verletzungen. Für 21 Personen war eine Einlieferung ins Krankenhaus nötig.
Auch auf den Campingplätzen bei Rock am Ring herrscht trotz des miesen Wetters seit Donnerstag Hochbetrieb. Zahlreiche Rock-Fans trotzen der Lage mit Gummistiefeln, warmen Gedanken und dem einen oder anderen Kaltgetränk, um durch den Schlamm zwischen den Zelten zu kommen. Das gehört für viele einfach dazu, so der Tenor der Camper: Das ist die Eifel, das ist Rock am Ring. (dpa/red)
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