Unter dem Motto „United by Music“ fand in Wien das zweite Halbfinale des 70. Eurovision Song Contest statt. Dabei sorgte die australische Schauspielerin und Sängerin Delta Goodrem für einen echten Wow-Auftritt.
Zweites ESC-HalbfinaleBei Australiens Superstar rastete die Wiener Stadthalle aus

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Den Wow-Moment des Abends liefert Delta Goodrem mit „Eclipse“ für Australien. (Bild: 2026 Getty Images/Christian Bruna)
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Mehr Show geht nicht: Superstar Delta Goodrem trat beim zweiten ESC-Halbfinale an und sang Australien ins Finale, das am 16. Mai stattfinden wird. Die Wiener Stadthalle bebte, als die Singer-Songwriterin in Gold gekleidet dem Publikum ihren Beitrag „Eclipse“ entgegenschmetterte.
Die Ballade steigerte sich zur Dance-Hymne, Goodrem trat an den goldenen Flügel auf der Bühne. Sie sang und spielte, dann stieg sie auf das edle Tasteninstrument und wurde schließlich mit einer Hebebühne emporgehoben, die laut ESC-Kommentator Thorsten Schorn schon bei Beyoncés Auftritt in Dubai zum Einsatz kam. Im Hintergrund sprühte der Goldregen, während die Massen längst ausrasteten.

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Monroe tritt als jüngste Teilnehmerin mit „Regarde!“ für Frankreich an. (Bild: 2026 Getty Images/Christian Bruna)
Australien fährt dieses Jahr wirklich alles auf, um endlich wieder am Finale teilnehmen zu können - und vielleicht sogar zu gewinnen. Denn die Beiträge von Electric Fields und Go-Jo der letzten beiden Jahre schieden bereits im Halbfinale aus. Umso mehr wird der ESC-begeisterte Kontinent Delta Goodrem am Samstag die Daumen für den Sieg drücken.
Die ESC-Finalisten stehen fest
Wer im zweiten Halbfinale dank der Zuschauervotings außerdem einen der letzten zehn Plätze ergattern konnte: Bulgarien, Ukraine, Norwegen, Rumänien, Malta, Zypern, Albanien, Dänemark und Tschechien. Keinen Erfolg hatten hingegen Aserbaidschan, Lettland, Luxemburg, Armenien und die Schweiz.

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COSMÓ ruft mit „Tanzschein“ für Gastgeberland Österreich zum Tanzen auf. (Bild: 2026 Getty Images/Christian Bruna)
Victoria Swarovski und Michael Ostrowski eröffneten die Show mit einer Persiflage auf den letztjährigen Gewinner-Song „Wasted Love“. Interpret JJ präsentierte außerdem seinen neuen Titel „Unknown“. Außer Konkurrenz durften auch Frankreich, Österreich und das Vereinigte Königreich ESC-Luft schnuppern.

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Auch LOOK MUM NO COMPUTER kann ohne zu zittern seinen Song „Eins, zwei, drei“ für das Vereinigten Königreich vorstellen. (Bild: 2026 Getty Images/Christian Bruna)
Für Frankreich geht Monroe mit 17 Jahren als jüngste Teilnehmerin ins Rennen und singt mit „Regarde!“ einen Titel, der an Rosalías „Berghain“ erinnert. Österreichs Beitrag „Tanzschein“ von COSMÓ ist als Song des Gastgeberlandes ebenfalls gesetzt. Gut gelaunt brachte der Sänger das Publikum zum Tanzen seiner Club-Choreo.
Und beim UK-Beitrag „Eins, zwei, drei“ ließ LOOK MUM NO COMPUTER die ganze Halle den Refrain mitgrölen. Die ESC-Party hat begonnen! (tsch)
