„Wollte, dass es gut aussieht“Carolin Kebekus über Intimfrisur-Problem

Carolin Kebekus macht die Erfahrungen ihrer Geburt zum Teil ihres Comedyprogramms. (Archivbild)

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Carolin Kebekus macht die Erfahrungen ihrer Geburt zum Teil ihres Comedyprogramms. (Archivbild)

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Carolin Kebekus erzählt in ihrem Programm „SHESUS“, wie sie sich hochschwanger an der Intimrasur versucht hat. Ihr Clip auf Instagram ist zum Weglachen komisch.

Ein Bein auf dem Badewannenrand, der Bauch kugelrund, der Schweiß läuft. Und irgendwo da unten liegt ein Gebiet, das man seit Monaten nicht mehr gesehen hat.

So beginnt eine der lustigsten Geschichten, die Carolin Kebekus gerade auf Instagram teilt. Und die für jede Menge Lacher sorgt, auch im Netz.

Der Clip stammt aus ihrem Soloprogramm „SHESUS“. Darin nimmt sich die Kölner Komikerin ein Thema vor, über das viele Schwangere eher nicht reden (wollen): die Intimrasur vor der Geburt, wenn der Bauch immer größer wird. Eine „Mission Impossible“, so beschreibt sie das Vorhaben.

„Ich habe geschwitzt wie ein Schwein. Wirklich“, sagt Kebekus in dem Clip. „Intimrasur, wenn du schwanger bist. Je größer der Bauch … du weißt ja gar nicht mehr, was du machst.“

Brille, Spiegel, Licht – und trotzdem nichts gesehen

Aufgegeben habe sie nicht. „Ich hab’ aber alles versucht. Bein auf Badewanne, Spiegel, Licht“, erzählt sie. „Aber ich bin ja auch alt, also Brille, Spiegel, Licht. Nix mehr gesehen, wirklich.“

Am Ende bleibt ihr nur noch der Blindflug. „Irgendwann hab ich gedacht, ich muss aus der Erinnerung. Erinnere dich, erinnere dich“, sagt Kebekus mit ihrer herrlich komischen Art. „Hier ging's links um 'ne Kurve, ich weiß es noch, da war was.“

Die Sorge vor dem einen Satz im Kreißsaal

Warum sie sich so viel Mühe gibt, verrät sie auch: „Ich wollte, dass unbedingt alles perfekt ist, weil ich wollte ja nicht, dass der Arzt bei der Geburt sagt: ‚Ja, keine Ahnung, ob man den Kopf schon sieht.‘“

Kebekus spielt die Ratlosigkeit des Arztes im Kreißsaal nach: „Keine Ahnung, man sieht ja gar nichts. Ich weiß nicht, vielleicht ist es ja schon da, mal gucken.“ Die Komikerin tut so, als krame sie in der Intimfrisur herum. „Ja, da ist er. 14 Jahre alt schon. Bravo!“

Mit „SHESUS“ füllt Kebekus die Arenen

Mit „SHESUS“ ist Kebekus laut WDR in Deutschland, Österreich und der Schweiz in großen Arenen aufgetreten. Im Mittelpunkt des Programms steht die Frau: Es geht um Frauenbilder und Doppelmoral, um Schwangerschaft und Geburt, ums Muttersein, ums Stillen in der Öffentlichkeit und auch um Hasskommentare.

Wer das ganze Programm sehen will, findet es in der ARD-Mediathek. Der WDR hat „SHESUS“ zuletzt am 27. Juli 2026 wiederholt. Rund 90 Minuten lang springt die Kölnerin darin von einer persönlichen Geschichte zur nächsten. (mg)