Eine Maß, ein paar Schießbuden-Runden oder gleich die ganze Clique – wenn Promis über ihre Oktoberfest-Ausgaben sprechen, wird schnell klar: Die Wiesn kann ein teures Vergnügen sein.
Teures OktoberfestWas gegen Promis auf der Wiesn aus? Eine überrascht total

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Oliver Pocher und Alessandra Meyer-Wölden zeigen sich beim Almauftrieb im Käferzelt.
Das Oktoberfest ist bekannt für Tracht, Fahrgeschäfte, gebrannte Mandeln – und gesalzene Preise. Doch wie viel Geld geben Promis eigentlich an einem Tag auf der Wiesn aus? Die Antworten reichen von überraschend sparsam bis ziemlich großzügig.
Oliver Pocher denkt offenbar nicht nur an die eigene Maß. „Wenn ich mit fünf Kindern gehe, einen Kleinwagen“, sagt er bei „Radio Arabella München“. Eine konkrete Summe nennt er nicht – aber wer mit einer Großfamilie über das Oktoberfest schlendert, dürfte schnell merken, dass Fahrgeschäfte, Essen und Getränke ordentlich ins Geld gehen.
So viel geben die Promis auf dem Oktoberfest aus
Claudia Obert gibt sich dagegen entspannt: „Ich mach das wie der Papst. Ich geb so viel aus, wie ich brauch.“
Verena Kerth hat offenbar die perfekte Sparstrategie entdeckt: „Ich hab hier noch nie einen Cent auf der Wiesn ausgegeben. Warum auch?“ Wie das funktioniert? Ganz einfach: Frau Kerth lässt offenbar andere zahlen.
Ganz anders ist es bei Unternehmer Frank Thelen – er lädt eher ein: „Ich habe zwei, drei Freunde dabei, so ne Clique, die man mitnimmt: 500 Euro.“ Dafür dürfte dann allerdings nicht nur eine Runde drin sein.
Robert Geiss gibt zu: „Dann kostet immer schon ’ne Stange Geld.“ Ein Problem sieht der Millionär darin freilich nicht. „Vom Geld ausgehen wirst du auch nicht arm, oder?“ Eine Sichtweise, die nur die wenigsten Normalos teilen können.
Caro Daur kalkuliert mit rund 150 Euro – allerdings nicht unbedingt für eine ausufernde Zechtour. „150 wahrscheinlich ausgeben müssen, wenn ich dann achtmal daneben schieße beim Rosenschießen“, erklärt sie. Die Rechnung zeigt: Auch vermeintlich harmlose Wiesn-Klassiker können teuer werden, wenn das Glück auf sich warten lässt.
Musikproduzent Alex Christensen landet bei etwa 200 Euro. Der Grund: „Ich war schon dreimal Achterbahn.“ Bei mehreren Runden auf den Fahrgeschäften ist das Budget offenbar schneller weg, als man „Einmal noch!“ sagen kann.
Promis auf dem Oktoberfest: Vier Maß – dann Wodka
HP Baxxter bleibt zunächst vage: „Nee, keine Ahnung.“ Dann wird die Rechnung aber konkreter. Wer erst im Käfer und anschließend im P1 unterwegs ist, kennt die Münchner Preisrealität offenbar ganz genau. „15 Euro pro Maß, man trinkt so vier, fünf. Ja, 100, 150 braucht man schon.“
Auf die Frage, wie viele Maß es denn werden, antwortet er schließlich: „Meistens vier Maß und dann gehe ich eher zu Wodka.“
Ob 15, 150, 200 oder 500 Euro: Auf der Wiesn gilt offenbar eine einfache Regel – wer sich vorher ein Budget setzt, sollte besser noch etwas Reserve einplanen. Denn zwischen Achterbahn, Rosenschießen und der nächsten Runde kann das Geld schneller verschwinden als der Inhalt einer frisch gezapften Maß. (red)
