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WWM-Special Von wegen superschlau – Günther Jauchs Abinote war nicht so doll

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Günther Jauch kommt mit einem „Abi-Special“ aus der Sommerpause zurück.

Köln – Vielleicht nimmt das seinen Kandidaten beim „Abi-Special“ etwas die Furcht…

Günther Jauch selbst war am Ende seiner Schulzeit (noch) kein Alleswisser – sondern hatte „nur“ eine 3,1. Was das für seine Karriere bedeutete, erklärt er uns im Interview.

Bei WWM mit krasser Wissenslücke: „Pöbel-Sina” (27) scheitert an super einfacher Frage (hier lesen Sie mehr).

Am Montagabend (RTL, 20.15 Uhr) startet „Wer wird Millionär?“ aus der Sommerpause – und in die „42. Staffel“. Und das gleich mit einer „Reifeprüfung“…

Alles zum Thema Günther Jauch

Günther Jauch hat eine durchschnittliche Abitur-Note

Denn los geht’s mit einem „Abi 2018-Special“. Acht Kandidaten, die gerade ihr Abitur bestanden und damit die Schulzeit hinter sich gelassen haben, nehmen die vielleicht größte Herausforderung nach den Abi-Prüfungen an: Sie wollen bei Günther Jauch um die Million spielen.

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Diese acht Abiturienten wollen bei Günther Jauch die Million gewinnen.

Jauch agiert dabei bekanntlich wie kein anderer Moderator, und gerade das macht ihn für die Kandidaten undurchschaubar. Dabei war Deutschlands beliebtester Moderator im Abi so (durchschnittlich) unterwegs wie sie.

WWM-Kandidatin holt mit irrem Spickzettel 125.000 Euro (hier lesen Sie mehr).

„3,1 war meine Note“, erklärt er uns im Interview. „Und sie hatte genau zweimal eine Bedeutung: Als ich wegen des zu schlechten Schnitts keinen Jura-Studienplatz bekam – und zwei Wochen später doch noch einen Nachrückplatz. Danach hat mich nie mehr jemand nach meinem Abischnitt gefragt.“

Günther Jauch findet, dass die Noten heute besser sind

Er glaubt aber, dass die Noten „heutzutage im Vergleich zu früher immer besser geworden“ seien.

„Außerdem hat die Zahl der Abiturienten stark zugenommen. Zu meiner Zeit waren es 15 Prozent eines Jahrgangs – heute oft 50 Prozent und mehr.“

Sind die Schüler heute schlauer als zu seiner Zeit? „Das ist schwer zu sagen. Im klassischen Bildungskanon stelle ich heute doch einige Defizite im Vergleich zu früher fest. Dafür sind die heutigen Abiturienten oft mehrsprachig – und das auf ziemlich hohem Niveau. Und die Digitalisierung müssen sie als digital natives nicht erst lernen.“

Günther Jauch wollte die Schulzeit einfach hinter sich bringen

Gute Schüler hätten es aber ohnehin nicht leichter in seiner Show, findet Jauch.

Bleibt noch die Frage: Welche besondere Erinnerung verbindet ihn bis heute mit seiner Schulzeit? „Ich wollte sie möglichst schnell hinter mich bringen. Gleichzeitig hatte ich zwei bis drei sehr gute Lehrer, von denen ich bis heute noch immer profitiere. Aber es war trotzdem ein Gefühl der Befreiung, nach dem Abitur nicht mehr Dinge lernen zu müssen, die einen einfach gar nicht interessiert haben.“

Seit 1999 auf RTL

Die Sendung „Wer wird Millionär“ (WWM) wurde von der britischen Quizshow „Who Wants To Be A Millionaire?“ adaptiert. Seit dem 3. September 1999 läuft sie bei RTL und wird seither von Günther Jauch moderiert. Das nobeo-Studio, in dem die Sendung aufgezeichnet wird, befindet sich in Hürth bei Köln.

15 Fragen bis zur Million

Die Kandidaten müssen sich durch 15 Fragen rätseln – haben dann die Chance auf den Gewinn von einer Million Euro (bei Sonderausgaben der Show wie dem Zocker-Special gibt’s auch schon mal mehr). Dabei haben die Kandidaten in der Regel bis zu vier Joker (50:50, Publikumsjoker, Telefonjoker oder Zusatzjoker). Es sind (bis aufs Zockerspecial) zwei Sicherheitsstufen (500 Euro und 16.000 Euro) eingebaut.

Fragentüftler

Alle Fragen, die Moderator Günther Jauch in der Sendung stellt, werden von der Firma „Mind the Company“ erstellt. Wikipedia ist als Quelle übrigens nicht mehr zugelassen, seit es 2005 die strittige „Niels-Bohr-Frage“ gab (der Physiker spielte nämlich entgegen der Wikipedia-Info NICHT im dänischen Fußballnationalteam).

Schlaue Promis

Etwa alle sechs Monate gibt’s ein Prominenten-Special. Im Mai 2008 beantwortete Comedian Oliver Pocher als erster Promi die 1-Million-Euro-Frage korrekt. 2006 nahm Moderator Günter Jauch selber als Kandidat teil, die Moderatorin übernahm Hape Kerkeling (alias Horst Schlämmer). Insgesamt erzockten die Promis 27.687.906,37 Euro (Stand 21. März 2017). Die Millionenfrage wurde insgesamt 84 Mal gestellt.

Millionengewinner

Insgesamt wurde die 1-Million-Euro-Frage 13 Mal beantwortet (darunter waren die Promis Oliver Pocher, Barbara Schöneberger und Thomas Gottschalk). Erster WWM-Millionär war im Jahr 2000 Eckard Freise.

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