„Das perfekte Dinner“ Gastgeberin lässt Gäste links liegen – der Grund ist eine besondere Leidenschaft

Friseurmeisterin Hiltrud steht bei „Das perfekte Dinner“ mit einem Glas Sekt in der Küche.

Diese Woche geht es bei „Das perfekte Dinner“ nach Ostfriesland. Das erste Dinner plant Friseurmeisterin Hiltrud.

„Das perfekte Dinner“ zieht es diese Woche hoch in den Norden: nach Ostfriesland. Zwischen Gastgeberin Hiltrud und Lehrerin Carina bricht das Eis sofort. Die anderen Gäste lassen sie allerdings links liegen.

Ganz im Norden Deutschlands gibt es viel Luft und Raum. Wie herrlich sich die Freiheit in Küstennähe anfühlt, testen gerade viele Menschen zu recht günstigen Bahnpreisen.

Weitab der Insel Sylt gibt es jedoch einen Geheimtipp: In der Gemeinde Großefehn im Landkreis Aurich treffen sich vier Feinschmecker bei Friseurmeisterin Hiltrud (52) zur viertägigen Ostfriesland-Ausgabe von „Das perfekte Dinner“.

„Das perfekte Dinner“: Camping-Fans unter sich – „ob eine Dinner-Woche reicht?“

Mindestens zwei von ihnen lassen sich jedoch auch auf weiteren Strecken gerne den Fahrtwind durch die Haare wehen – und das im eigenen rollenden Schlafzimmer.

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„Ui, noch ein Camperkind'“, freut sich Grundschullehrerin Carina (36) über den Mini-VW-Bus auf Hiltruds Kaminsims. „Mensch, da haben wir ja was zu reden“, freut sich die Gastgeberin: „Ob da eine ‚Dinner‘-Woche reicht? Sind ja noch zwei andere da!“

Die Rede ist von Altenpfleger Michel (30) und Social-Media-Managerin Wilhelmina (34). Die bevorzugen im Urlaub zwar feste Hotels, aber treffen sich mit den anderen zu einem Menü der angenehmen Konfrontationen:

  • Vorspeise: Pastinake trifft Süßkartoffel
  • Hauptspeise: Das Beste vom Schwein trifft Ackergold
  • Nachspeise: Vanille trifft Blaubeere

Nicht in einer Campingküche, sondern einem riesengroßen Wohn-/Kochbereich macht sich Hiltrud an die Arbeit – nicht ohne dem Kamerateam vorher Einblick in ihren hauseigenen Sauna-/Solariumsbereich sowie Frisiersalon zu geben.

„Das perfekte Dinner“: Hiltrud erklärt ihre Kochleidenschaft – „meine Eltern hatten einen Imbiss“

Vor der „Shampoo-Ecke“ erklärt sie: „Haareschneiden ist für mich kein Job, sondern eine Lebenseinstellung.“ Immer wieder ins Plattdeutsche fallend, erklärt sie die Herkunft ihrer Kochleidenschaft ("Meine Eltern hatten einen Imbiss und haben jede Frikadelle selbst gemacht") und ihre fast stoische Gelassenheit beim Vorbereiten ("Mit einem Gläschen Sekt geht alles gleich ein bisschen besser").

Unterstützung bei allem, was sie macht, bietet ihr der Zusammenhalt im Dorf: Die Schweinemedaillons, die im Hauptgang mit Kräuter-Biertreber-Kruste sowie neben Steckrübengemüse und Kartoffelgratin erscheinen werden, kauft sie in der Dorfladen-Kooperative. Das Bier für Aperitiv und Panade kommt von der lokalen Kleinbrauerei, und erdacht hat sich das Ganze ohnehin die örtliche Hauswirtschaftsmeisterin.

Diesen Gemeinschaftssinn spüren auch die Gäste: „Hiltrud ist wie eine Wärme versprühende Mami“, zeigt sich Leistungs-Bodybuilder Michel begeistert. Ähnlich bodenständig fällt ihr Menü aus. „Solide, aber mit Luft nach oben“, urteilt Wilhelmina, während Carina „etwas Säure“ vermisst.

Beim Fleisch (Carina: „Ein Träumchen“) und den Dessert-Pralinen, die den Vanille-Flammeri begleiten sowie dem exakten Zeitmanagement (Nachtisch um 21.13 Uhr!) sind sich jedoch alle mehr als einig. 23 Punkte für Hiltrud – und der Auftakt für garantiert weitere genussreiche „Moins“. (tsch)

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