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Vom Eis zum TV-FahnderRudi Cerne packt aus: So hart war sein Weg wirklich

Moderator Rudi Cerne

Copyright: ZDF/Tobias Schult

Moderator Rudi Cerne über seinen Weg zur Sendung „Aktenzeichen XY"

Aktualisiert

Der „Aktenzeichen XY“-Star spricht offen über seine Anfänge, den Druck im Sport und die schockierenden Momente bei der Verbrecherjagd.

Seit sage und schreibe 24 Jahren ist Rudi Cerne (67) für „Aktenzeichen XY“ auf Verbrecherjagd und eine feste Größe im ZDF. Bei den „Wilhelmsbader Gesprächen“ in Hanau packte der TV-Star nun einige Details aus, die Kult-Show sei „nicht ganz unschuldig“ am aktuellen True-Crime-Boom. Bei 5000 vorgestellten Fällen und einer Erfolgsquote von 39 Prozent ist das auch kein Wunder.

Cerne: „Aktenzeichen XY ist immer die Ultima Ratio“

Aber wie schafft es ein Kriminalfall überhaupt in die Sendung? Cerne macht deutlich: „Aktenzeichen XY ist immer die Ultima Ratio“. Das heißt, die Sendung wird erst aktiv, „wenn die Ermittler nicht mehr weiterkommen“. Die Gratwanderung bei der Darstellung ist heikel. „Wir zeigen so viel wie nötig und so wenig wie möglich“, so der Moderator. Man möchte bei den Hinterbliebenen keine alten Wunden aufreißen. Die volle Grausamkeit einer Tat wird dem Publikum erspart, aber Cerne ist sich bewusst: „Da tun sich manchmal Abgründe auf“. Das berichtet „op-online.de“.

Seinen Biss für die knallharte Fernsehwelt holte sich Cerne schon früh. Geboren 1958 in Wanne-Eickel, war es sein Vater, der ihn aufs Eis schickte. Der Vater, ein Kriegsversehrter mit Beinprothese, der den Malerbetrieb der Familie wiederaufgebaut hatte, machte eine klare Ansage: „Du gehst aufs Eis“. Schmerzhafte Stürze gehörten dazu. „Andere sind dabei ausgestiegen, ich nicht“, so Cerne. Sein Trainer Günter Zöller, ein „harter Hund“, schenkte ihm nichts und ließ ihn im Training ein „Stahlbad“ durchleben.

Rudi Cerne (BR Deutschland)

Copyright: imago/Pressefoto Baumann

Rudi Cerne 1980 auf dem Eis

Sogar bei den olympischen Spielen war Rudi Cerne als Sportler dabei

Die harte Schule zahlte sich aus: Cerne wurde mehrfach Deutscher Meister, Vizeeuropameister und schaffte es bei Weltmeisterschaften und Olympischen Spielen in die Top Fünf. Der Wettstreit mit seinem Konkurrenten Norbert Schramm in den 80er-Jahren hat ihn zusätzlich gestählt. Im TV-Geschäft wurde ihm nicht immer der „rote Teppich ausgerollt“, aber er betont: „Aber ich habe geliefert.“ Große Namen wie Adi Furler und Ernst Huberty zählten zu seinen Wegbereitern. Schließlich machte ihm Wolf-Dieter Poschmann das Angebot, das „Aktuelle Sportstudio“ zu übernehmen, was er 75-mal tat.

Die Moderatoren Rudi Cerne (l.), Katrin Mueller-Hohenstein und Michael Steinbrecher posieren in Hamburg während eines Fototermins zu einer Pressekonferenz anlässlich der Vorstellung des Olympia-Programms von ARD und ZDF (Foto vom 10.05.12). Foto: Philipp Guelland/dapd

Copyright: Foto: Philipp Guelland/dapd

Moderator Rudi Cerne mit Katrin Mueller-Hohenstein und Michael Steinbrecher während eines Fototermins anlässlich der Vorstellung des Olympia-Programms 2012 von ARD und ZDF

Den entscheidenden Impuls für den Wechsel zu „Aktenzeichen XY“ bekam er 2002 von TV-Legende Frank Elstner. Als Cerne noch zweifelte, war Elstners Rat unmissverständlich: „Machen sie es, und machen sie es sofort.“ Ein Ratschlag, der seine Laufbahn nachhaltig verändern sollte. Privat ist der Moderator übrigens seit über 30 Jahren in Rodenbach daheim.(red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

ARCHIV - 17.11.2025, Berlin: Rudi Cerne, Moderator von Aktenzeichen XY. (zu dpa: «Hinweise zu Raubüberfall auf Ehepaar nach «Aktenzeichen XY»») Foto: Sebastian Gollnow/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

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