Die Fahnder schöpfen nach der Ausstrahlung neuen Mut.
Aktenzeichen XYBringt TV-Show jetzt den Durchbruch in alten Mordfall an 13-Jähriger?

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Moderator Rudi Cerne bei „Aktenzeichen XY ... ungelöst“
Die jüngste Ausgabe von „Aktenzeichen XY… Ungelöst“ war nichts für schwache Nerven, doch sie entfacht bei den Beamten frischen Optimismus. Das Publikum war gefesselt von einem gigantischen Einbruch, grausamen Überfällen und diversen ungelösten Tötungsdelikten. Die Ermittlungsbehörden verfolgen nun in etlichen dieser Fälle vielversprechende neue Ansätze.
Ganz besonders der Fall Sonja Hurler brachte die Telefone zum Glühen. Im Jahr 1981 fiel die damals 13-Jährige in Kempten einem grausamen Mord zum Opfer. Anrufer nannten Namen von Leuten, die angeblich nicht nur eine Verbindung nach Kempten hatten, sondern auch zu einem vergleichbaren Verbrechen, das sich 1973 in Fürth ereignete. Darüber hinaus gingen Tipps zu einer Christophorus-Medaille ein, welche vermutlich dem Mörder zuzuordnen ist. Diese frischen Anhaltspunkte werden von den Behörden jetzt genauestens unter die Lupe genommen. Das berichtet „ZDFheute“.
Optimismus keimt ebenfalls bei einem aufsehenerregenden Einbruch in eine Gelsenkirchener Sparkasse auf. Die Kriminellen verschafften sich dort mit einem Spezialbohrer aus der Industrie Zutritt zu über 3.000 Tresorfächern. Dank der TV-Ausstrahlung verfolgt die Kripo in Gelsenkirchen jetzt handfeste Spuren zu einer verdächtigen Person und zählt auf zusätzliche Tipps von Bürgern.
Weitere wertvolle Hinweise zu ungelösten Fällen
Auch ein mysteriöser Überfall auf ein Senioren-Ehepaar in Hamburg steht möglicherweise kurz vor seiner Lösung. Die Angreifer erbeuteten nichts und alarmierten im Anschluss kurioserweise selbst die Einsatzkräfte. Während der Show wurden die echten Stimmen der Kriminellen vorgespielt. Einem Anrufer ist dabei eine wichtige Besonderheit aufgefallen: eine besondere Redetechnik, die zur Vermeidung von Stottern eingesetzt wird. Dieser Hinweis könnte die Fahnder nun zum entscheidenden Durchbruch führen.
Eine frische Spur gibt es auch im Fall eines grausamen Raubes an einem 84-jährigen Mann in Bochum. Dem Senior, der sein ganzes Leben lang eisern gespart hatte, raubte man Bargeld und Wertsachen, zu denen auch eine Uhr zählte. Einige Anrufer gaben den Tipp, dass im Netz eine vergleichbare Uhr zum Verkauf angeboten wurde. Die Ermittler gehen jetzt der Frage nach, ob es sich dabei um das Diebesgut handeln könnte. (red)
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