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Über eine Milliarde eingespieltEine der besten Comic-Verfilmungen aller Zeiten läuft heute im Free-TV

Der Joker (Heath Ledger), der permanent grinsende Anarchist, sorgt für Chaos in Gothams Straßen: Angst und Schrecken machen sich breit. Wer kann ihn aufhalten?  (Bild: RTL / 2016 Warner Bros. Entertainment Inc. and Ratpac-Dune Entertainment Inc. BATMAN V SUPERMAN DAWN OF JUSTICE and all related characters and elements are trademarks of and copyright DC Comics.)

Copyright: RTL / 2016 Warner Bros. Entertainment Inc. and Ratpac-Dune Entertainment Inc. BATMAN V SUPERMAN DAWN OF JUSTICE and all related characters and elements are trademarks of and copyright DC Comics.

Der Joker (Heath Ledger), der permanent grinsende Anarchist, sorgt für Chaos in Gothams Straßen: Angst und Schrecken machen sich breit. Wer kann ihn aufhalten? (Bild: RTL / 2016 Warner Bros. Entertainment Inc. and Ratpac-Dune Entertainment Inc. BATMAN V SUPERMAN DAWN OF JUSTICE and all related characters and elements are trademarks of and copyright DC Comics.)

Über eine Milliarde US-Dollar spielte Christopher Nolans ab- und tiefgründige Comic-Verfilmung weltweit ein - zum Mythos wurde der Film bereits vor dem Kinostart 2008 durch den Tod von Joker-Darsteller Heath Ledger im selben Jahr.

Das Böse ist zurückgekehrt nach Gotham City und es gibt nur eine Rettung: Batman. Mit „The Dark Knight“ (2008) lieferte Christopher Nolan die wohl vielschichtigste Comic-Adaption ab, die je gedreht wurde. Im Mittelteil seiner mittlerweile abgeschlossenen Batman-Trilogie ließ der britische Regisseur seinen Helden in der von Terror geplagten Gegenwart landen und konfrontierte ihn mit einem Gegner, dem nichts heilig ist. VOX wiederholt „The Dark Knight“ (Donnerstag, 11. Juni, 20.15 Uhr) nun zur Primetime.

Der Joker ist Anarchist, Terrorist und Nihilist, für immer unvergesslich verkörpert von Heath Ledger, der im Januar 2008 im Alter von nur 28 Jahren starb. Die fiebrige Intensität, mit der er den dauergrinsenden Psychopathen spielt, brachte ihm posthum einen Oscar ein. Der verrückte Fiesling kommt ins Spiel, als das organisierte Verbrechen von Gotham City vom Staatsanwalt Harvey Dent (Aaron Eckhardt) vor den Kadi gezerrt wird. Nicht nur die Bevölkerung setzt große Hoffnungen in den „weißen Ritter“ Dent. Auch der Milliardär Bruce Wayne (Christian Bale) glaubt, nun endlich seinen Batsuit an den Nagel hängen und mit seiner Angebeteten Rachel (Maggie Gyllenhaal) glücklich werden zu können.

Hochkarätiges Ensemble und komplexe Handlung

Aber keiner hat mit der Perfidie des Jokers gerechnet. Er verbreitet Angst und Schrecken in Gotham und versucht selbst Batman zu korrumpieren, indem er ihn mit seinen Prinzipien brechen und zu fragwürdigen Methoden beim Kampf gegen das Verbrechen greifen lässt: Folter, Überwachung, Manipulation der Medien.

„The Dark Knight“ entwickelt eine Kraft, wie man sie lange nicht mehr in Action-Filmen zu spüren bekam. Es sind das Zusammenwirken eines hochkarätigen Ensembles (in Nebenrollen sind unter anderem Gary Oldman, Sir Michael Caine und Morgan Freeman zu sehen), die für eine Comic-Verfilmung ungewöhnlich komplexe Handlung, die nach wie vor hochaktuellen politischen Anspielungen und das mehr mentale als physische Duell zwischen Batman und dem Joker, die den Film keine Sekunde langweilig werden lassen. (tsch)

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