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„Schwul“ als Schimpfwort?TV-Richterin Barbara Salesch deutlich: „Gehe ich immer direkt dazwischen“

Die Fernseh-Richterin Barbara Salesch sitzt am 21.01.2008 an ihrem Tisch in Köln in Köln.

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Die Fernseh-Richterin Barbara Salesch sitzt am 21.01.2008 an ihrem Tisch in Köln in Köln.

Barbara Salesch ist durch ihre Rolle als TV-Richterin bekannt geworden. In den gescripteten Prozessen geht es gerne auch mal etwas rauer zu, doch es gibt auch Tabus, wie Salesch nun in einem Interview klarmachte.

Fernseh-Richterin Barbara Salesch (73) führt die zunehmende Respektlosigkeit in Teilen der Gesellschaft auch auf die Erziehung zurück. „Kinder sollten respektvollen Umgang mit anderen lernen und dass man das Gegenüber genauso achten muss, wie man auch selbst geachtet werden will und dass man nicht nur seine eigenen Wünsche durchdrücken darf“, sagte Salesch der Deutschen Presse-Agentur. Sie wohnt im ostwestfälischen Petershagen.

„Erziehung ist einfach Arbeit. Und wenn ich es mir leicht mache, die Kinder sich selbst überlasse, mit Technik und Essen vollstopfe und ihnen keinen Wunsch abschlage, gibt es später die Probleme.“ Junge Menschen könnten so kaum eine Frustrationstoleranz aufbauen und würden schnell explodieren.

Barbara Salesch: TV-Richterin prangert Erziehung Jugendlicher an

In ihrer Gerichtsshow „Barbara Salesch – Das Strafgericht“, die am Montag (15.00 Uhr) bei RTL in eine neue Staffel geht, setze sie bei den improvisierten Texten der Laiendarstellerinnen und -darsteller ebenfalls auf Respekt.

„Natürlich kann man auch mal ‚Scheiße‘ sagen, aber nicht mit jedem zweiten Wort. Oder wenn Begriffe wie schwul, Jude, Opfer und so weiter als Schimpfwort benutzt werden. Da gehe ich immer dazwischen.“(dpa)

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