Ausnahmezustand in London! Touris und Royal-Fans sind anlässlich der Geburtstagsparade „Trooping the Colour“ zu Ehren von König Charles III. auf den Beinen – doch die Prinzessin von Wales steht wieder einmal im Mittelpunkt.
„Trooping the colour“Kate strahlt – doch wo war Prinz William?
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In London herrschte Ausnahmezustand! Tausende Menschen, Briten wie auch Besucher, feierten die Royals bei der Geburtstagsfeier von König Charles III. (77). Ein riesiges Spalier bildete sich entlang der Prachtmeile The Mall, als der König mit seiner Gattin, Königin Camilla (78), in einer prunkvollen Kutsche vom Buckingham-Palast in Richtung des Horse Guards Parade fuhr.
Doch die meiste Aufmerksamkeit bekam ein anderes Gefährt. Dort saßen Prinzessin Kate (44) mit ihren drei Kindern: Prinz George (12), Prinzessin Charlotte (11) und Prinz Louis (8).
Prinzessin Kate strahlt – doch wo war Prinz William?
Die Frau von Prinz William (43) nahm nach ihrer Krebserkrankung erstmals wieder voll an der Parade teil. Im vergangenen Jahr hatte sie nur einen kurzen Auftritt auf dem Balkon des Buckingham-Palastes.
Umso mehr strahlte die Frau des Thronfolgers – diesmal in einem hellblauen Outfit von Catherine Walker. Ein Hut von Philip Treacy komplettierte der Nachrichtenagentur PA zufolge den Look. Doch wo war Prinz William? Keine Spur in der Kutsche von Prinz William.
Royalisten wissen: Sein Platz ist an diesem Tag nicht neben seiner Frau. Der Thronfolger begleitete die Parade auf dem Pferderücken, genau wie seine Tante, Prinzessin Anne (75), und sein Onkel, Prinz Edward (62) - die beiden zwei der Geschwister des Königs. Der dritte im Bunde, der ehemalige Prinz Andrew (66) fehlte aus bekannten Gründen.
Auf dem Balkon war die Familie dann wieder vereint und beobachtete das Spektakel am Himmel über dem Buckingham Palast und der Royal Mile unter dem Jubel der Zaungäste.

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Königin Camilla (l-r), König Charles III., der Prinz von Wales, die Prinzessin von Wales, Prinzessin Charlotte, Prinz George und Prinz Louis winken auf dem Balkon des Buckingham Palace, um den Flugüberflug im Anschluss an die „Trooping the Colour“-Zeremonie im Zentrum Londons zu verfolgen.
Manche Zaungäste am Straßenrand hatten besonderes Glück: Einige Kinder hatten auf den Schultern ihrer Eltern Platz genommen und einen guten Blick auf die Royals. Für die Britinnen Emma McCarthy und Sarah Fuller ist „Trooping the Colour“ einer ihrer Lieblingstage im Jahr. „Wir kommen jedes Jahr und stehen am selben Platz“, erzählten sie der BBC.
Viele Schaulustige zückten ihre Handys, um den Moment bei strahlendem Sonnenschein festzuhalten. Die besseren Aussichten auf gutes Wetter sind der Grund, weshalb die Feier im Juni stattfindet - Geburtstag hat Charles III. nämlich eigentlich im November.
König Charles III. ist schon zum vierten Mal als Monarch dabei
In der Menge waren auch einige Monarchie-Gegner zu entdecken. Mit Plakaten mit Aufschriften wie „Nieder mit der Krone“ taten sie laut PA ihre Meinung kund.
Die Tradition der Militärparade „Trooping the Colour“ reicht bis ins 18. Jahrhundert zurück. „Colour“ meint dabei die Fahne, die bei der Parade präsentiert wird. Diesen Job übernimmt jedes Jahr ein anderes der fünf Infanterie-Garderegimenter des Königs.

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In einer offenen Kutsche fährt das britische Königspaar durch London.
Diesmal sind es die sogenannten Grenadier Guards. Mehr als 1.000 Soldaten und Militärkapellen sind in der Regel bei der Parade dabei. Zum Abschluss führt eine Prozession wieder zurück zum Buckingham-Palast.
Neben Fans der Königsfamilie dürften auch einige Flugzeug-Enthusiasten unter den Besuchern der Parade sein. Zum Abschluss der Zeremonie überfliegen nämlich Dutzende Militärflugzeuge den Palast, während die Royals winkend auf dem Balkon stehen.
Den Ablauf dürfte Charles inzwischen im Schlaf kennen. Bereits mit drei Jahren war er zum ersten Mal bei der Parade dabei - Monarch war damals noch George VI., sein Opa. Nach vielen Jahren mit Queen Elizabeth II. als Monarchin nahm Charles nach deren Tod (im September 2022) in diesem Jahr schon zum vierten Mal als König an dem Spektakel teil. (dpa/red)
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