Die offiziellen Hochzeitsbilder sind da! Peter Phillips und seine Harriet feiern mit Charles, William und Kate. Doch ein Detail sticht sofort ins Auge.
Royale Hochzeit sorgt für WirbelBraut bricht Palast-Etikette – bei Kate abgekupfert?

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Peter Phillips und Harriet Sperling verlassen ihre Hochzeitsfeier in der All Saints Church.
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Der Palast hat zwei Tage nach der Hochzeit in den Cotswolds die offiziellen Porträts von Peter Phillips (48) und der NHS-Krankenschwester Harriet Sperling publiziert. Die Bilder von Fotograf Mark Nicholson zeigen das glückliche Paar in der historischen „All Saints Church“ in Kemble und im Wintergarten von Gatcombe Park. Das Anwesen gehört Phillips' Mutter, Prinzessin Anne, welche die private Hochzeitsfeier ausrichtete.
Mit der Eheschließung am vergangenen Samstag hat der älteste Enkel der verstorbenen Queen Elizabeth II. ein Stück königliche Geschichte neu definiert. Er ist der erste männliche Enkel seiner Generation, der nach einer gescheiterten Ehe ein zweites Mal vor den Traualtar getreten ist.
Ein modischer Tabubruch als Hommage an Kate

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Harriet Sperling und Peter Phillips, begleitet von den Brautjungfern (l-r) Isla Phillips, Savannah Phillips und Georgina Sperling nach ihrer Trauung in der All Saints Church.
Besondere Aufmerksamkeit erhielt das Brautkleid von Harriet Sperling, das in der britischen Modewelt für viel Applaus sorgt. Sperling trug eine bodenlange, hochgeschlossene Robe in edler Spitzen-Anmutung mit einer langen Schleppe. Das Kleid wurde von Emilia Wickstead entworfen – eine der bevorzugten Designerinnen von Prinzessin Kate. Stilistische Anklänge an Kates berühmtes Hochzeitskleid von 2011 waren deutlich erkennbar und wurden von Fachleuten als elegante Geste für die zukünftige Königin interpretiert.

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Prinzessin Kate zeigte sich gut gelaunt bei der Ankunft.
Sperling wagte jedoch auch einen klaren Bruch mit der modernen königlichen Etikette: Obwohl es ihre zweite Hochzeit war, schmückte sie sich mit einem prunkvollen Diadem (eine Tiara) und Ohrringen vom Londoner Juwelier Pragnell sowie maßgefertigten Seiden-Absatzschuhen von Jimmy Choo. Zum Vergleich: Königin Camilla hatte bei ihrer Trauung mit König Charles im Jahr 2005 aus Traditionsbewusstsein auf eine Tiara verzichtet; ihre Wahl fiel stattdessen auf einen Hut.
Hochkarätige Gästeliste – mit auffälligen Lücken

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Auch König Charles III und Königin Camilla wurden bestens gelaunt gesichtet.
Die britische Königsfamilie zeigte sich trotz des nassen Frühlingswetters in bester Stimmung. Neben König Charles III. und Königin Camilla zogen insbesondere Prinz William und Prinzessin Kate die Aufmerksamkeit auf sich. Kate strahlte in einem cremefarbenen Bouclé-Strick-Maxikleid aus dem Hause Roland Mouret mit einem perfekt darauf abgestimmten Hut. Der familiäre Aspekt der Feier wurde durch die Einbindung ihrer Kinder betont: Die Töchter des Paares aus vorherigen Partnerschaften waren das Herzstück einer zeitgemäßen, neuen königlichen Patchwork-Familie.
So stimmig der Auftritt der Kernfamilie auch war, so offensichtlich waren die Lücken in der Gästeliste:
Prinz Harry fehlte: Aus dem Umfeld des Brautpaares verlautete, dass Harry erst gar keine Einladung erhalten hatte. Der Kontakt zwischen den Cousins sei seit Jahren komplett abgebrochen.
Prinz Andrew und Sarah Ferguson ausgeladen: Auch die Eltern der Prinzessinnen Beatrice und Eugenie blieben der Feier fern. Um eine mediale Ablenkung im Schatten der jüngsten Epsteine-Enthüllungen zu vermeiden, verzichtete das Brautpaar bewusst auf das umstrittene Herzogspaar.
„Jetzt erst recht“: Der demonstrative Auftritt der York-Töchter

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Umstrittener Auftritt: Edoardo Mapelli Mozzi (l-r), Prinzessin Beatrice, Jack Brooksbank und Prinzessin Eugenie bei ihrer Ankunft zur Hochzeit von Harriet Sperling und Peter Phillips.
Prinzessin Beatrice und Prinzessin Eugenie ließen es sich trotz der Nicht-Einladung ihrer Eltern nicht nehmen, ihren Cousin zu unterstützen. Zahlreiche britische Medien deuteten das Erscheinen der Schwestern als ein gezieltes und „trotziges“ Signal angesichts der belastenden Berichterstattung der Vorwoche.
Nach den Berichten über ihr mietfreies Leben in königlichen Residenzen zeigten die Schwestern an der Seite ihrer Ehemänner eine unmissverständliche „Jetzt-erst-recht“-Mentalität. Sie forderten damit mit stolzer Haltung ihren Platz innerhalb des Familienkreises ein. (jag)
