Von Alec Baldwin erschossen Kamerafrau Halyna postete Video vom Set – schwere Vorwürfe von Kollegen

Der schrecklicher Unfall am Filmset von Alec Baldwin, bei dem Kamerafrau Halyna Hutchins ums Leben gekommen ist, ist noch lange nicht geklärt. Die Polizei durchsucht jetzt das Set. Crewmitglieder äußern derweil heftige Vorwürfe.

Santa Fe. Der tragische Unfall am Filmset von Alec Baldwin (63) erschüttert die Welt. Bei Proben erschoss der Hollywoodstar offenbar aus Versehen die Kamerafrau Halyna Hutchins (†42) mit einer Requisitenwaffe. Nun werden Vorwürfe der Filmcrew laut...

Wie es zu dem schrecklichen Unglück kommen konnte, ist noch nicht abschließend geklärt. Baldwin selbst arbeite aber eng mit den Ermittlern zusammen, damit der tragische Tod der Mutter und Ehefrau bald geklärt werden könne.

Fest steht bereits: Strafrechtliche Vorwürfe gegen den US-Schauspieler soll es aber nicht geben.

Von Alec Baldwin erschossen: Halyna Hutchins postete Video vom Set

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Kurz vor ihrem Tod postete die 42-Jährige auf ihrer Instagram-Seite noch ein Video vom Set. Sie scheint glücklich zu sein, sitzt lächelnd auf einem Pferd.

Zu dem Video schreibt sie: „One of the perks of shooting a western is you get to ride horses on your day off.“ (Übersetzt: „Eines der Vergnügen, wenn man einen Western dreht, ist, dass du an deinem freien Tag reiten gehen kannst.“)

Freunde nehmen Abschied von Halyna Hutchins

Unter dem Post häufen sich die Kondolenzwünsche für die Familie der verstorbenen, dabei auch einige bekannte Gesichter aus der Filmbranche. So schreibt zum Beispiel Regisseur James Cullen Bressack (29): „Ich werde dich vermissen. Das ist niederschmetternd“.

Model Katya Zharkova (39) kommentierte: „Ich werde dich wie furchtbar vermissen“. Und Schauspielerin Sabrina Gennarino (43, „The Walking Dead“) schreibt: „Ich sende all meine Liebe zu deiner Familie. Du warst in jeder Hinsicht brilliant und der Verlust deines Leuchten wird die Welt für immer ein bisschen dunkler machen. Danke, dass ich dich kennen durfte.“

Halyna Hutchins: Nachruf von der „New York Times“

Auf Instagram postete die berühmte US-Zeitung „New York Times“ ein Foto der 42-Jährigen. In dem Post heißt es unter anderem: „Freunde aus der Ukraine, wo Hutchins ursprünglich herkommt, beschreiben sie als wunderschön und geistreich – jemanden, deren Talent sie angetrieben hat, von der Ukraine nach Hollywood zu gehen und dort Erfolg zu haben und dabei niemals ihr Heimatland zu vergessen. Sie war stolz auf ihre Herkunft, sagten sie, und kam regelmäßig zu besuch.“

Polizei untersucht nach Tod von Halyna Hutchins das Filmset

Wie die „New York Times“ berichtet, soll ein Regie-Assistent Alec Baldwin die Waffe überreicht haben, mit der der Schauspieler die tödlichen Schüsse auf die Kamerafrau abfeuerte. Er soll dem Schauspieler zudem gesagt haben, dass die Waffe keine scharfe Munition enthalte und sicher sei.

Der Dreh zum Western „Rust“ wurde vorerst eingestellt. Die Polizei untersucht das Filmset.

Nach Tod von Halyna Hutchins: Schwere Vorwürfe von Kollegen

Wie die „Los Angeles Times“ berichtet, habe sich die Crew des Films über schlechte Sicherheitsvorkehrungen am Set beschwert. Doch was gab es zu bemängeln?

Die Vorwürfe sind hart: Unter anderem sollen Sicherheitsprotokolle zum Umgang mit Waffen am Set nicht richtig erfüllt worden sein.

Auch von schlechten Arbeitsbedingungen wie zu langen Arbeitszeiten am Set des Low-budget-Films ist die Rede. Ob und wie diese Vorwürfe der Kollegen im Zusammenhang mit dem Tod der Kamerafrau Halyna Hutchins stehen, muss die Polizei nun klären. (mie)

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