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„The Voice of Germany“ Rea Garvey erlebt Show zum Vergessen – „brauche was zu trinken“

Rea Garvey lacht bei „The Voice of Germany“.

Für Rea Garvey lief es in der siebten Blind Audition (8. September 2022) alles andere als rund – zunächst wollte kein Talent in sein Team. 

In der siebten Blind Audition lief es für Rea Gary alles andere als rund. Erst ein heißer Tipp von „The Voice“-Moderator Thore Schölermann brach den Bann.

Wenn es um „The Voice of Germany“ geht, steht Rea Garvey (49) ziemlich gut da: Zweimal hat der Ire die Show mit seinen Talenten bereits gewonnen – ganz im Gegensatz zu Mark Forster (39) und Stefanie Kloß (37), die bisher leer ausgingen. Coach-Neuling Peter Maffay (73) außen vor. In der siebten Blind Audition ließ Garvey das ordentlich raushängen.

„Mission dritter Stern kann beginnen“, protzte er zu Beginn der Folge. Doch Hochmut kommt bekanntlich vor dem Fall, und so lief es für den früheren Reamonn-Frontmann alles andere als rund – bis er einen wertvollen Tipp von „The Voice of Germany“-Moderator Thore Schölermann (37) bekam.

„The Voice of Germany“: Rea Garvey greift für Show zur Säge

Gleich zu Beginn setzte Rea Garvey sich in das erste Fettnäpfchen. Während die 27-jährige Aubrey Bacani aus Wiesbaden „Listen“ von Beyoncé sang, platzierte er zwei goldene Sterne neben seinem Buzzer, bevor er drückte. In der letzten Sekunde buzzerten auch seine drei Kollegen – und wollten dann erst mal wissen, was es mit den Sternen auf sich habe.

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„Ist Weihnachten?“, fragte Mark Forster. „Wenn ihr 'The Voice' schon mal gewonnen hättet, hätte ihr die auch bekommen“, prahlte Garvey. Doch Forster durchschaute ihn sofort. „Du hast das selber gemacht, das ist überhaupt nicht von 'The Voice', sagte er. „Bist du extra in den Baumarkt gefahren, hast dir zwei Stücke Holz, eine Säge und Goldlack geholt und hast selber zwei Sterne geschnitzt?“. „Das hat Stunden gedauert“, antwortete Garvey. Doch Aubrey konnte er damit nicht überzeugen: Sie ging ins Team Stefanie.

Rea Garveys Pechsträhne reißt nicht ab: „Es läuft nicht“

Beim nächsten Kandidaten Leonardo Kryeziu aus Österreich, der „Careless Whisper“ von George Michael sang, legte sich Garvey noch mehr ins Zeug. Überrascht, wie viel er von dem Text des Songs kannte, ließ er sich von Mark Forster überreden, den Song gemeinsam mit Leonardo zu singen. Im Gleichschritt groovten die beiden über die Bühne. „Ich glaube meine Frau wird mich verlassen...“, lachte Garvey, hinterließ aber wenigstens bei Leonardo einen bleibenden Eindruck. „Das war die beste Erfahrung, die ich bisher in meinem Leben gemacht habe“, sagt er.

Danach war Garvey sich seiner Sache schon sicher – doch Leonardo entschied sich tatsächlich für Team Mark. „Ich brauche was zu trinken!“, stöhnte Garvey fassungslos.

Garvey Pechsträhne riss auch danach nicht ab. Piercer James Boyle, der mit „Fever“ von Peggy Lee antrat, entschied sich ebenfalls für Mark Forster. Mit ihm verbindet er nämlich eine lustige Geschichte: „Ich habe schon in deiner Schule gespielt, als du da warst. Abi-Fete 98“, erzählte er. „Ich war auf dem Konzert“, lachte Forster. „Und ich war relativ betrunken.“

Gemeinsam mit seiner Tochter hatte James schon im Vorfeld entschieden, „dass wir Mark helfen wollen, endlich mal zu gewinnen“. „So viele Fehlentscheidungen, das ist mir zu viel“, klagte Garvey. Und auch beim Kampf um die 22-jährige Lienne, die „Unfaithful“ von Rihanna sang, zog er Forster gegenüber den Kürzeren. „Es läuft nicht“, erkannte Garvey, bevor Moderator Thore Schölermann ihm erst spöttisch ein Taschentuch und dann einen Tipp gab: „Es liegt auch an deinen Moves! Mark dreht sich um, strahlt das Talent an. Du sitzt hier drin wie ein Bär.“ – „Okay, mehr strahlen“, nahm Garvey sich vor.

Stefanie Kloß fliegt mit dem Phoenix Ayham Fayad

Gesagt, getan: Als Benjamin Gremmler wenig später „Break My Heart Again“ von FINNEAS sang, grinste Garvey wie ein Honigkuchenpferd, als er sich umdrehte. „Du bist für mich einer der besten, die ich hier gesehen habe“, lobte er Benny und konnte den 21-jährigen Mathematik-Studenten trotz Vierer -Buzzer tatsächlich in sein Team holen. „I fucking love this show“, jubelte Garvey. „Rea is back“.

Ebenfalls weiter kamen Marlon Lee Newman, der Rea Garvey mit seiner Interpretation von „All My Life“ von K-Ci & JoJo überzeugte, und Guido Westermann, der sich bei „I'd Do Anything For Love“ von Meat Loaf die Seele aus dem Leib sang und ins Team seines Idols Peter Maffay ging. Einen weiteren Vierer-Buzzer gab es für Ayham Fayad, der „Lovin You“ von Minnie Riperton sang. Der 20-Jährige stammt ursprünglich aus Syrien.

Kandidat aus Syrien: „Ich habe unmenschliche Sachen gesehen“

„Ich war neun Jahre, als der Krieg in Syrien ausbrach. Ich habe alles miterlebt“, sagte Ayham. „Unsere Wohnung wurde bombardiert, als wir drin waren. Ich habe viele unmenschliche Sachen gesehen.“ 2015 kam er nach Deutschland. Im Chor in der Schule zu singen, habe ihm geholfen, sein neues Leben hinzubekommen und er sei heute sehr glücklich. Trotzdem: „Ich bin in jeder Hinsicht eine Minderheit in der Gesellschaft.“

Ayham Fayad sing auf der Bühne von „The Voice of Germany“.

Ayham Fayad stammt aus Syrien. Bei „The Voice“ berichtete er: „Unsere Wohnung wurde bombardiert, als wir drin waren. Ich habe viele unmenschliche Sachen gesehen.“ 

In seiner Musik wolle er das thematisieren, in der Hoffnung, dass andere sich damit identifizieren können. Sie habe sich ihn wie einen Phoenix vorgestellt, schwärmte Stefanie Kloß. „Und ich bin mit dir mitgeflogen. Du bist keine Minderheit, du bist einzigartig, so wie jeder Mensch.“

Ayham hatte also die Qual der Wahl. „Stell dir vor, du hast eine schwere Operation vor dir und bist in einem Hospital“, kam Peter Maffay mit einem seltsamen Bild um die Ecke. „Wem würdest du dich anvertrauen? Einer sehr kompetenten, außergewöhnlich schönen Schwester namens Stefanie? Einem aufstrebenden, ehrgeizigen Assistenzarzt namens Rea? Einem hochbegabten, ambitionierten Praktikanten namens Mark? Oder einem Chefarzt mit 50 Jahren Erfahrung?“ Ayham ging zu Schwester Stefanie. (tsch)

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